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Biometrische Verfahren Stichwort: Iris-Erkennung

Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat auf dem Frankfurter Flughafen ein Pilotprojekt zur Augeniris-Kontrolle gestartet. Schily hob dabei die „große Verlässlichkeit“ der Iris-Erkennung hervor.

HB FRANKFURT. Die menschliche Iris gilt nicht erst seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als wichtigstes angeborenes Merkmal, wenn es um moderne Zugangskontrollen geht. Grund ist die Komplexität und Einmaligkeit des Organs im menschlichen Auge, das noch nicht einmal bei eineiigen Zwillingen gleich ist. Selbst die Muster beider Augen eines Menschen sind verschieden.

Die mehr als 200 individuell verschiedenen Merkmale der Iris erschweren wegen der Vielzahl ihrer Kombinationsmöglichkeiten jedoch die rechnergestützte Auswertung der digitalen Kamera-Bilder. Die Iris-Erkennung gilt daher als aufwendiger, aber auch sicherer als die ebenfalls diskutierten Fingerabdrücke und Gesichtsmerkmale.

Es gibt bereits eine Vielzahl von Iris-Scannern auf dem Markt, die vor allem in der Privatwirtschaft eingesetzt werden. Über ihre Fehlerquoten streiten sich Hersteller und Experten. Die Iris verrät aber mehr als nur die Identität: Alkohol- oder Drogenkonsum sind erkennbar, so dass sich aus Kontrollen und zentraler Registratur datenschutzrechtliche Probleme ergäben.

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