Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Border-Collie hat Trefferquote eines dreijährigen Kindes Hunde verstehen den Menschen

Seite 3 von 3:

Davon kann Ricos Besitzerin, Susanne Baus, ein Lied singen. Nach einer Schulteroperation mit neun Monaten musste Rico, ein lauffreudiger Hütehund, ein Viertel Jahr an der Leine gehen und notgedrungen im Haus beschäftigt werden: „Da hab ich einfach angefangen, ihm Spielzeuge in der Wohnung zu verstecken und danach zu fragen. Am Anfang waren es ein oder zwei, dann 20, heute sind es 252“, sagt sie und deutet auf mehrere überquellende Kisten.

Wenn es nach den Leipziger Forscherinnen ginge, könnten das noch mehr werden, denn weitere Fragen stehen an. „Jetzt wollen wir schauen, ob Rico auch in der Lage ist, zwischen einzelnen Bestandteilen eines Satzes zu unterscheiden“, berichtet Fischer. Auch die Frage, ob Rico durch das besonders frühe und kontinuierliche Training so gut lerne, sei offen.

Unterm Strich, so betonten die Forscherinnen, seien ihre Erkenntnisse für viele Hundefans keine Sensation. „Aber der Unterschied ist, dass sie bislang noch nie für die Wissenschaft nutzbar gemacht wurden und uns nun Einblicke in Evolutionsprozesse geben.“ Für künftige Studien hoffen sie deshalb auch auf die rege Mithilfe von Haltern anderer begabter Hunde.

Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen