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Chinesischer Autobauer Geely investiert in deutsches Flugtaxi-Start-up Volocopter

Das deutsche Unternehmen hat in einer Finanzierungsrunde 50 Millionen Euro eingenommen. Unter den Investoren ist auch der chinesische Autobauer Geely.
Update: 09.09.2019 - 09:53 Uhr Kommentieren
Insgesamt hat das Start-up schon 85 Millionen Euro eingesammelt. Quelle: Reuters
Volocopter-Flugdrohne

Insgesamt hat das Start-up schon 85 Millionen Euro eingesammelt.

(Foto: Reuters)

Bruchsal Das deutsche Flugtaxi-Start-up Volocopter hat sich in einer neuen Finanzierungsrunde 50 Millionen Euro gesichert, unter anderem von der chinesischen Geely-Gruppe. Das Unternehmen will seine elektrisch betriebenen Flugtaxis, die vertikal starten und landen können, innerhalb von drei Jahren auf den Markt bringen.

Die Volvo-Mutter Geely und Volocopter wollten außerdem ein Joint Venture gründen, um das neue Konzept für städtische Luftmobilität nach China zu bringen. Auch Daimler hat bereits in das in Bruchsal bei Karlsruhe ansässige Unternehmen investiert. „Wir freuen uns zu sehen, dass unsere Partner von Geely in Volocopter investieren“, sagte Daimler-Konzernchef Ola Källenius.

Volocopter entwickelt Lufttaxis, damit Passagiere in den Megastädten der Zukunft Staus auf den Straßen ausweichen und so schnell ihr Ziel erreichen können. Insgesamt hat das Start-up schon 85 Millionen Euro eingesammelt.

Geely war im Februar 2018 mit 9,7 Prozent der Anteile beim Daimler-Konzern eingestiegen und damit auf einen Schlag zum größten Aktionär geworden. Seitdem prüfen die Schwaben und die Chinesen, wie sie sinnvoll zusammenarbeiten können.

Geely wird etwa ab 2022 in China die neuen Elektromodelle von Daimlers Kleinwagenserie Smart entwickeln und fertigen, zudem ist eine Kooperation bei einem Luxus-Fahrtenvermittler in der Volksrepublik geplant. Auf diesen Projekten baue auch die jüngste Kooperation auf, sagte Geely-Chef Li Shufu.

Mehr: Bis 2050 könnten weltweit fast 100.000 Passagierdrohnen im Einsatz sein. Doch bis dahin müssen noch einige politische Hürden überwunden werden.

  • rtr
  • dpa
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