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Discovery-Vorbereitungen Gewitter können Shuttle-Start verhindern

Die Countdown-Uhren auf dem US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral haben um Mitternacht deutscher Zeit in der Nacht zum Montag zu ticken begonnen. Doch die Vorbereitungen für den Flug ins All laufen nicht ohne Hindernisse ab.

HB CAPE CANAVERAL. Der Take-off der "Discovery" rückt näher. Dabei wird das Shuttle nur wenig Zeit haben, um vom Boden wegzukommen: Das Startfenster ist für fünf Minuten offen. Am Mittwoch um 21.51 Uhr deutscher Zeit sollen sich sieben Astronauten auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS machen.

Skeptisch beobachtet wird derzeit in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida das Wetter. Bei nahenden Gewittern müsste der Start verschoben werden. Noch geben sich die Meteorologen aber zuversichtlich. Sie schätzen die Chancen, dass das Wetter mitspielt, auf 70 Prozent. Für bange Momente sorgte Hurrikan "Dennis". Aus Angst vor dem Sturm hatten die Shuttle-Manager kurzfristig überlegt, die bereits auf der Startrampe installierte Raumfähre wieder in den Hangar zurückzubringen. Das Sturmtief war so aber weit westlich an Florida vorbeigezogen, dass der Weltraumbahnhof unberührt blieb. Dennoch brachte "Dennis" den Ablaufplan durcheinander: Die Mannschaft der "Discovery" ging auf Nummer Sicher und flog schon am Samstag aus ihrem Trainingscamp in Houston nach Cape Canaveral -einen Tag früher als geplant.

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