Drohnen auf der ILA Der Himmel über Berlin brummt

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Drohnen-Aussteller hoffen auf ein lukratives Geschäft

Die rund 40 Drohnen-Aussteller auf der ILA werden die Debatte sicher mit großem Interesse verfolgen. Denn sie hoffen auf ein weiterhin lukratives Geschäft. Ideen, wie man Drohnen nutzen kann, gibt es reichlich. Hybrid-Airplane stellt in Berlin zum Beispiel seinen Hybridflieger H-Aero One vor. Er bezieht seine Energie komplett aus erneuerbaren Quellen, kann senkrecht starten und landen und sehr lange in der Luft bleiben. Damit eignet sich die Drohne für Forschungseinsätze ebenso wie für die Aufklärungsarbeit. Der Hersteller plant bereits größere Versionen, mit denen eines Tages Lasten und sogar Menschen transportiert werden können.

Die besten Drohnen für Hobbyfilmer
DJI: Phantom 4 – Der Hindernisläufer
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Das neueste Modell des chinesischen Marktführers überrascht mit intelligenten Funktionen: Sie folgt Personen, die der Nutzer auf dem Display markiert, und weicht selbständig Hindernissen aus. Die Kamera filmt in 4K-Auflösung. Der Akku hält 28 Minuten, fünf Minuten länger als beim Vorgänger. Im Sportmodus fliegt die Phantom jetzt 72 Kilometer pro Stunde, die Reichweite der Fernsteuerung steigt auf fünf Kilometer. Preis: 1600 Euro.

Yuneec: Typhon H – Der Ausfallsichere
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Ausgestattet mit sechs Propellern, fliegt das neue Modell des chinesischen Herstellers Yuneec auch weiter, wenn zwei Propeller ausfallen. Dank eingebauter Stereokamera des Chipherstellers Intel soll die Drohne Hindernisse erkennen und so Kollisionen vermeiden. Die Landekufen klappen im Flug hoch, damit sie nicht im Bild der Schwenkkamera auftauchen, die in 4K-Auflösung filmt. Verkaufsstart ist April. Preis: 1800 Euro.

Lily: Lily – Die Selfie-Drohne
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Sie sieht aus wie ein fliegendes Ei und lässt sich aus der freien Hand starten: Die Drohne Lily ist besonders vielseitig und einfach zu bedienen. Aktiviert der Nutzer einen Sender in der Hosentasche, dann folgt Lily ihm auf Schritt und Tritt. Sogar wasserdicht soll der Flieger sein, wenn er aus Versehen mal im Pool landet. Preis: 919 Dollar.

3D-Robotics: Solo – Die Vielseitige
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Solo heißt die Drohne des US-Startups 3D Robotics – dabei ist sie besonders bindungsfreudig: Der Anschluss für die Kamera lässt sich nicht nur mit einer Action-Kamera von GoPro bestücken, sondern auch mit anderen Accessoires, etwa der Virtual-Reality Kamera Pixpro SP360 von Kodak, die 360-Grad-Videos aufzeichnet. Preis: Ab 999 Dollar.

Parrot: Bebop – Die Einsteigerdrohne
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Klein, leicht und robust: Die Drohne Bebop von Parrot ist vor allem Einsteigern zu empfehlen, die sich im Fliegen üben möchten und dabei möglichst keine Unfälle verursachen wollen. Im Falle eines Zusammenstoßes schaltet der Miniflieger automatisch die Propeller ab, die Kamera filmt in HD-Auflösung. Preis: 349 Euro.

Das bedeutet allerdings auch, dass die Ansprüche an die Steuerung solcher Drohnen massiv steigen werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf der ILA einen unbemannten Forschungshubschrauber, den Superartis. Er lässt sich supergenau steuern und ist damit auch für sehr anspruchsvolle Missionen geeignet – vorausgesetzt, der „Pilot“ beherrscht sein Gerät auch.

Sollte das nicht der Fall sein, ist auch schon vorgesorgt, Denn auch die Abwehr von unerwünschten Drohnen ist längst zu einem Geschäft worden. Die Firma ESG aus Bayern präsentiert auf der ILA-Plaza im Herzen der Messe sein System zur Identifizierung und Abwehr von Mikrodrohnen. Hochsensible Sensoren erfassen die Flugobjekte. Wird eines davon als bedrohlich eingeordnet, können je nach Situation Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. So kann der Pilot der Drohne ausfindig gemacht werden, oder aber die Drohne wird gezielt vom Himmel geholt, etwa mit Hilfe einer anderen Drohne.

Die unbemannten Flugobjekte werden also wohl noch auf Jahre ein gutes Geschäft bleiben – so oder so.

Bescheidener abheben
Vier Tage Luft- und Raumfahrtausstellung
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Schon vor Beginn der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) steht eines fest: Mit einem Besucherrekord wird es diesmal nichts. Das liegt nicht etwa an einer Flaute in der Branche. Der Grund ist die verkürzte Messedauer. Statt sechs Tage wie bisher sind es diesmal vom 1. bis 4. Juni nur vier.

Eurofighter auf der ILA
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Die Industrieschau soll so „effizienter“ werden, heißt es bei den Organisatoren. Aussteller und Fachbesucher hätten es sich so gewünscht. Aber auch das Privatpublikum hat nun weniger Zeit, sich Flugzeuge, Hubschrauber oder diesen Eurofighter auf der Südbahn des Flughafens Berlin-Schönefeld anzusehen.

Presserundgang auf dem Flughafen Schönefeld
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Die ILA-Fläche von 250.000 Quadratmetern bleibt indes unverändert. Hauptgeschäftsführer des BDLI Volker Thum (v.l.), Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Messechef Christian Görke (r.) luden bereits am Dienstag zum Presserundgang.

Kampfflugzeuge der Bundeswehr
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Auch das Flugprogramm wurde ausgedünnt. Die Veranstalter entsprachen damit nach eigenen Angaben Wünschen der Aussteller und Fachbesucher. Testfluge gab es bereits am Dienstag: Kampfflugzeuge der Bundeswehr vom Typ „Tornado“ probten hier in Schönefeld die Formation.

Boeing auf der ILA
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Auf den 250.000 Quadratmetern der ILA ist Boeing mit seinem Jumbo-Jet vertreten.

Airbus A380
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Airbus zeigt, wie auch schon im Jahr 2012 (Foto), das größte zivile Verkehrsflugzeug, eine A380, die bis zu 850 Passagieren Platz bietet.

Transporter AN-178
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Der ukrainische Flugzeughersteller Antonov stellt den neuen zweistrahligen Transporter AN-178 vor.

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