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Ein digitaler „Spiegel des Dorian Gray“

Oscar Wilde's berühmter Roman über das Bildnis, das an Stelle des jungen Dorian Gray altert, gehört nicht mehr nur ins Reich der Dichtung: Ein französisches Forscherteam entwickelt eine Art „digitalen Spiegel“, der dem Betrachter zeigen soll, wie er beim Fortführen der derzeitigen Lebensweise in ...
Oscar Wilde

Zeitgenössische Aufnahme des in Dublin geborenen Schriftstellers Oscar Wilde.

dpa LONDON. Oscar Wilde's berühmter Roman über das Bildnis, das an Stelle des jungen Dorian Gray altert, gehört nicht mehr nur ins Reich der Dichtung: Ein französisches Forscherteam entwickelt eine Art „digitalen Spiegel“, der dem Betrachter zeigen soll, wie er beim Fortführen der derzeitigen Lebensweise in späteren Jahren aussehen wird.

Wie das britische Fachblatt „New Scientist“ berichtet (Nr. 2 485, S. 23), soll der Prototyp in diesem Sommer fertig sein. Er besteht aus einem Flachbildschirm, mehreren Kameras und einer speziellen Bildverarbeitungs-Software.

Der Clou an der Entwicklung von Sophia Antipolis vom Accenture Technology's Lab: Mehrere Kameras im Haus filmen das Verhalten des Probanden, um herauszufinden, wie viel er sich bewegt, auf der Couch rumliegt oder den Kühlschrank besucht. Hinzu kommen erweiternde Angaben zur Lebensführung, nach Alkoholgenuss oder Ernährungsweise die - vorzugsweise wahrheitsgemäß - eingetippt werden müssen.

Aus diesen Komponenten errechnet der Computer die Gewichtszunahme und auch Alterungserscheinungen im Gesicht, die dann in Echtzeit die Zukunft widerspiegeln sollen: Wer vorzugsweise Bier und Kaffee trinkt, muss demnach mit dunkleren Augenringen rechnen als der Obstsaftgenießer.

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