Elon Musk SpaceX bricht Start von Rakete in letzter Sekunde ab

Erst kreuzte ein Schiff die Sperrzone vor der Küste, dann gab es auch noch Treibstoffprobleme. SpaceX-Chef Elon Musk musste sowohl den Start der Trägerrakete, als auch die Revolution der Raumfahrt verschieben.
Der Raktenstart in Cape Canaveral schlug ein weiteres Mal fehl. Quelle: AP
Space X

Der Raktenstart in Cape Canaveral schlug ein weiteres Mal fehl.

(Foto: AP)

MiamiDas US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat zum dritten Mal in Folge den Start einer „Falcon-9“-Trägerraketen zum Transport eines Telekommunikationssatelliten verschoben. Der geplante Start am Sonntag vom Weltraumbahnhof Cap Canaveral wurde in letzter Sekunde abgebrochen, wie SpaceX-Chef Elon Musk mitteilte. Grund sei ein Treibstoff-Problem.

Zuvor hatte sich der Start bereits um eine halbe Stunde verzögert, weil ein Schiff in die Sperrzone vor der Küste des Bundesstaates Florida gefahren war. Zunächst wurde kein neuer Starttermin genannt. Es war der dritte Aufschub seit vergangener Woche.

Die Rakete sollte einen Satelliten des luxemburgischen Satellitenunternehmens SES ins All befördern. Der sehr schwere SES-9 soll in einer Höhe von mehr als 35.000 Kilometern über dem Äquator kreisen und der Telekommunikation in mehreren Ländern Asiens und des Pazifikraums dienen. Im Juni vergangenen Jahres war eine „Falcon-9“-Rakete kurz nach dem Start explodiert.

SpaceX arbeitet an der Entwicklung wiederverwertbarer Trägerraketen. Zuletzt erlitt das Unternehmen Mitte Januar erneut einen Rückschlag, als eine „Falcon-9“-Rakete zunächst zwar erfolgreich einen Satelliten ins All brachte – dann jedoch bei der Landung auf einer Plattform im Pazifik die Rakete auseinanderbrach.

Ziel von SpaceX ist es, seine Trägerraketen mehrmals zu verwenden, um die Raumfahrt kostengünstiger und nachhaltiger zu machen.

Ein Leben unter Strom
Geboren in Südafrika
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Musk wurde 1971 geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Pretoria, Südafrika, bis er im Alter von 17 Jahren über Kanada in die USA auswanderte. Mutter Maye arbeitete als Fotomodell, Vater Errol als Ingenieur.

Zerwürfnis mit dem Vater
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Nach der Scheidung der Eltern zog der junge Elon zum Vater, wo er laut eigener Angaben eine „harte Kindheit” verlebte. Bis heute verhindert Musk, dass der Vater seine Enkel kennenlernt.

„Ein Nein ist für ihn keine Antwort”
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Der private Musk ist so hartnäckig wie der Unternehmer. Ex-Frau Justine umwarb er kurz nach dem Kennenlernen an der Universität heftig. „Man wusste immer, dass Elon dran war, weil das Telefon nie aufhörte zu klingeln. Ein Nein ist für diesen Mann keine Antwort.”

Pendeln im Privatjet
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Seine fünf Söhne, Zwillinge und Drillinge, sieht Musk an vier Tagen in der Woche. Er pendelt mit seinem Privatjet zwischen den Standorten seiner Firmen Tesla in Palo Alto und SpaceX in Los Angeles hin und her.

Feierbiest
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Zu einem seiner letzten Geburtstage lud Musk 50 Gäste in ein Schloss bei New York ein. Das Motiv dieser Party beschreibt der Biograph als „eine Mischung aus Korsetten, Leder und Maschinenanbetung”. Musk kam als Samurai.

Ehe nicht von Dauer
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Als er Schauspielerin Talulah Riley, seine zweite Ehefrau, kennenlernte, war Musk 36 Jahre alt, sie 22. Für ihren Mann organisierte die Britin ausschweifende Parties. Nun lässt sich das Paar wieder scheiden.

Wieder zu vergeben
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St„Ich muss eine Freundin finden“, gesteht Musk seinem Biografen. „Deshalb muss ich ein kleines bisschen mehr Zeit freimachen. Vielleicht sogar fünf oder zehn Stunden – wie viel Zeit pro Woche möchte eine Frau haben?“

  • afp
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