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Erdgeschichte Dino-Killer kam nicht aus dem Weltall

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Diese Diskrepanz begründen Vertreter der Meteoritentheorie damit, der Einschlag habe einen riesigen Tsunami verursacht, der diese Schicht in kurzer Zeit abgelagert habe. „Das Problem mit der Tsunami-Hypothese ist, dass sich der Sandsteinkomplex nicht über Stunden oder Tage abgelagert hat“, kontert Keller. „Die Ablagerung erfolgte über einen sehr langen Zeitraum.“

Auch auf tektonische Veränderungen der Sedimentstruktur, etwa durch Erdbeben, liefern ihre Untersuchungen keinen Hinweis. Im Gegenteil: Von diversen Organismen geschaffene Hohlräume und Erosionen deuten darauf hin, dass der Ablagerungsprozess von außen nicht gestört wurde.

Schließlich legt Keller ein weiteres Indiz vor, das gegen die Behauptung spricht, der Meteoriteneinschlag habe massenweise Arten ausgelöscht. In jenen Schichten, die sich vor dem Einschlag bildeten, fand sie Spuren von 52 verschiedenen Organismen. Sämtliche 52 Arten fand sie auch in den jüngeren Sedimenten. „Keine einzige Art starb als Resultat des Chicxulub-Einschlags aus“, folgert Keller.

Nach Meinung der Forscherin waren massive Vulkanausbrüche in der indischen Dekkan-Region für das Artensterben verantwortlich. Bei den Eruptionen wurden enorme Mengen Gas und Staub in die Atmosphäre geschleudert. Die dadurch ausgelösten Klimaveränderungen waren laut Keller die eigentliche Ursache für den Untergang der Arten.

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