Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

EU-Arzneimittelbehörde EMA legt ab 2015 klinische Studien offen

Die EU-Arzneimittelbehörde legt künftig klinische Studien offen. Damit macht sich die Institution transparenter, ermöglicht aber vor allem bessere wissenschaftliche Auswertungen. Die Offenlegung hat jedoch ihre Grenzen.
03.10.2014 - 02:31 Uhr Kommentieren
Die EMA reagierte mit der Offenlegung klinischer Studien auf die Forderung nach mehr Transparenz in Folge mehrerer Medikamentenskandale. Quelle: Reuters

Die EMA reagierte mit der Offenlegung klinischer Studien auf die Forderung nach mehr Transparenz in Folge mehrerer Medikamentenskandale.

(Foto: Reuters)

London Nach einer Reihe von Medikamenten-Skandalen legt die EU-Arzneimittelbehörde EMA künftig klinische Studien offen. Studien für alle zur Zulassung eingereichten Arzneien werden ab dem 1. Januar 2015 veröffentlicht, kündigte die EMA am Donnerstag an.

Untersuchungen für eine breitere Anwendung bereits zugelassener Mittel sollen ab dem 1. Juli nächsten Jahres publik gemacht werden. Dabei kam die EMA auch Kritikern der Pharmabranche entgegen.

Sie ermöglicht entgegen erster Absicht nun doch ein Herunterladen, Abspeichern und Ausdrucken der Daten für eine wissenschaftliche Auswertung. Dies hatte etwa das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gefordert, das in Deutschland für die Nutzenbewertung von Medikamenten zuständig ist.

Abblitzen ließ die EMA dagegen Forderungen nach einer uneingeschränkten Transparenz. Denn in "begrenztem Maße" könnten Informationen zurückgehalten werden, die von einem Medikamenten-Hersteller als Geschäftsgeheimnis eingestuft würden, erklärte die Londoner Behörde.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Bei vielen Herstellern stießen die Pläne von Anfang an auf Vorbehalte. So befürchten Firmen, dass Know-how kopiert wird - mit entsprechenden wirtschaftlichen Folgeschäden. Vor allem US-Branchenverbände hatten die Veröffentlichungspläne in Europa scharf kritisiert.

    Die EMA reagierte mit der Offenlegung auf die Forderung nach mehr Transparenz in Folge mehrerer Medikamentenskandale. Ein bekannter Fall war die Diskussion um Sicherheit und Nebenwirkungen des Schmerzmittels Vioxx vom US-Hersteller Merck & Co, das vom Markt genommen wurde.

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: EU-Arzneimittelbehörde - EMA legt ab 2015 klinische Studien offen
    0 Kommentare zu "EU-Arzneimittelbehörde: EMA legt ab 2015 klinische Studien offen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%