Europäische Raumfahrt trauert Beagle 2 schweigt wohl für immer

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Die europäische Mars-Mission sei trotz des Verlustes ein Erfolg, erläuterte Southwood. „Wir haben von Beginn an gesagt, dass Beagle nur das Sahnehäubchen auf dem Kuchen ist.“ Es gebe einen „bitter- süßen Beigeschmack“, dass die Sonde erstklassig funktioniere. In diesen Tagen seien die ersten der sieben Instrumente an Bord des „Mars-Express“ eingeschaltet worden. Bereits in der kommenden Woche könnten erste Bilder der dreidimensionalen Kamera erwartet werden.

Der wissenschaftliche Beitrag von „Beagle 2“ an der Mission wird mit etwa 20 % angegeben. Das Landegerät sollte sechs Monate lang Panorama-Bilder von der Marsoberfläche liefern sowie mit einem Bohrer etwa einen Meter in die Marsoberfläche eindringen und die Bodenproben analysieren. Ähnliche Ergebnisse können allerdings auch die beiden US-Landgeräte liefern, von denen der erste, „Spirit“, vor wenigen Tagen erfolgreich auf dem Mars gelandet ist. Der zweite wird Ende des Monats erwartet.

Die Mission der Sonde „Mars-Express“ dauert zwei Jahre. Ihr Hauptinstrument ist ein Radar, das den Boden bis in eine Tiefe von fünf Kilometer durchdringt. Dort könnte er flüssiges Wasser aufspüren - die Grundvoraussetzung für Leben.

Die Erforschung des Mars sei eine der größten Herausforderungen der Menschheit, weil der Planet der Erde am meisten ähnele, sagte Southwood. Die ESA werde auch weiterhin an der Untersuchung teilnehmen. Bereits vor einer Woche hatte die englische Regierung im Falle des Scheiterns von „Beagle 2“ eine neue Mars-Mission in Aussicht gestellt.

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