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Europas „Mars Express“ entfaltet Radar

Der europäischen Sonde „Mars Express“ steht ein heikles Manöver bevor. Von diesem Montag an soll sie ihr hoch sensibles Radar zur Suche nach Wasser unter der Oberfläche des Roten Planeten entfalten.

dpa PARIS. Der europäischen Sonde „Mars Express“ steht ein heikles Manöver bevor. Von diesem Montag an soll sie ihr hoch sensibles Radar zur Suche nach Wasser unter der Oberfläche des Roten Planeten entfalten.

Bis zum 12. Mai sollen die 20 Meter langen Antennen und der Ausleger des Radars Marsis nach und nach in Position gebracht werden, teilte die Europäische Weltraumorganisation (Esa) am Sonntag in Paris mit.

Bei vorangegangenen Simulationen war die Gefahr deutlich geworden, dass die Glasfiber-Antennen nicht einrasten, sondern zurückschnellen und damit die den Mars umkreisende Sonde beschädigen könnten. Mehrere Monate lang wurde das Manöver daraufhin im Jet Propulsion Laboratory der Nasa im kalifornischen Pasadena durchgespielt. Im Februar gaben die europäischen Fachleute dann ihre Zustimmung zu einer Entfaltung. Europas Kontrollzentrum Esoc in Darmstadt überwacht diesen Vorgang.

Marsis (Mars Advanced Radar for Subsurface and Ionosphere Sounding Instrument) soll nicht nur nach Wasser als Grundlage für Leben unter der Mars-Oberfläche suchen, sondern auch die Ionosphäre (Teil der Atmosphäre) des Planeten studieren. Der „Mars Express“ war im Juni 2003 gestartet und erreichte sechs Monate später die Umlaufbahn um den Roten Planeten.

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