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Fliegende Helfer Drohnen treten den Zivildienst an

Mini-Drohnen können in vielen Bereichen bemannte Flüge ersetzen. Die Industrie ist sehr an der neuen Technologie interessiert, doch rechtliche Hürden bremsen den Umsatz der Hersteller in Deutschland.
15.09.2012 - 09:09 Uhr 1 Kommentar
Im zivilen Bereich gibt es zahlreiche Einsatzfelder für Drohnen. Quelle:

Im zivilen Bereich gibt es zahlreiche Einsatzfelder für Drohnen.

Köln Die Drohne für jedermann kostet 300 Euro, der Pilot steuert per Smartphone. Mit vier Rotoren und HD-Kamera steigt die AR.Drone des Herstellers Parrot für private Erkundungsflüge in 50 Meter Höhe - und schickt Bilder auf das Handy-Display des Lenkers am Boden.

Die Spielzeugdrohne samt Saltofunktion und WLAN ist ein Bestseller - über 300.000 Stück hat Parrot seit zwei Jahren verkauft. Mit dem neuen Geschäftsfeld will der Hersteller von Freisprechanlagen nun noch höher hinaus: Ende Juli kauften die Franzosen für 4,2 Millionen Euro die Mehrheit an der Schweizer Firma Sensefly. Deren Modell „Swinglet Cam“ fliegt mit einer Akkuladung bis zu 18 Kilometer weit. Ausgestattet einer 12-Megapixel-Kamera und Autopilotfunktion ist es schon interessant für professionelle Anwender.

Drohnen, bisher vor allem bekannt aus dem militärischen Einsatz, melden sich zum Zivildienst. Einsatzideen gibt es viele: Bauherren überwachen so ihre Projekte, Fernsehsendern und Fotografen liefern sie preiswerte Luftaufnahmen, Förster prüfen den Waldbestand, Wartungsunternehmen inspizieren im Flug Industrieanlagen. Und in Katastrophengebieten werfen Drohnen Medikamente ab.

Für Kleinstdrohnen erwartet Parrot bis 2020 ein Umsatzvolumen von einer Milliarde US-Dollar. Auch das Luftfahrt-Beratungsunternehmen Teal Group sieht neben dem Haupteinsatzfeld im Militär konstantes Wachstum für zivil genutzte unbemannte Fluggeräte. „Gerade haben staatliche Behörden begonnen, professionelle Systeme etwa zur Grenzüberwachung einzusetzen. Private Unternehmen werden folgen“, sagt Teal-Berater Philip Finnegan.

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    Mit verbesserter Bedienbarkeit und weiter sinkenden Preisen steigt die Attraktivität: „Viele zukünftige Anwendungen sind momentan noch gar nicht klar“, stellt Stefan Eichhorn, Vertriebschef von Ascending Technologies, fest.

    Die bayerische Firma ist auf leichte Fluggeräte spezialisiert, die ab 18.000 Euro zu haben sind. „Die Technik entwickelt sich rasant. Wir haben den Markt gerade erst angepikst.“ Potenzial sieht Eichhorn auf jeden Fall im Mittelstand: Nicht nur Immobilienhändler könnten von ihnen profitieren, auch Dachdecker könnten ihre Kostenvoranschläge mit Luftaufnahmen präzisieren.

    Gefahr von Zusammenstößen und Abstürzen
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    1 Kommentar zu "Fliegende Helfer: Drohnen treten den Zivildienst an"

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    • ..Orwell hatte recht mit seinen Büchern Animal Farm und 1984! Diese Bande da oben in Brüssel und Berlin wird uns alle versklaven...

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