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Flugtaxi Erster Flug des Volocopters – Daimler-Chef glaubt an Lösung des Stauproblems

Der Volocopter hat seinen ersten Flug über eine Innenstadt durchgeführt. Auf das neue Fortbewegungsmittel setzt auch Daimler und hat sich an dem Start-up beteiligt.
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Perspektivisch sollen die Flugtaxis autonom – also ohne menschliches Eingreifen – fliegen. Quelle: Reuters
Volocopter

Perspektivisch sollen die Flugtaxis autonom – also ohne menschliches Eingreifen – fliegen.

(Foto: Reuters)

Stuttgart Daimler-Chef Ola Källenius hält fliegende Taxis für eine Lösung der Verkehrsprobleme in den Metropolen. „Ich bin überzeugt, dass wir auf diese Weise das Stauproblem in den Städten auf spezifischen Strecken lösen können“, sagte er am Samstag vor einem Testflug des Volocopters in Stuttgart.

Der Volocopter war am Samstag erstmals in einer europäischen Innenstadt abgehoben. Gut vier Minuten lang drehte das elektrisch angetriebene Vehikel, das mit seinen 18 Rotoren aussieht wie eine Mischung aus Hubschrauber und Drohne, vor dem Mercedes-Museum seine Runden. Der Volocopter flog dabei ohne Passagiere. Ein Pilot steuerte das Fluggerät vom Boden aus. Der Flug war Teil eines Forschungsprojekts zur Akzeptanz von Flugtaxis.

An dem Bruchsaler Start-up ist auch der Autobauer Daimler beteiligt. Perspektivisch sollen die Flugtaxis autonom – also ohne menschliches Eingreifen – fliegen. Für einen kommerziellen Betrieb von Flugtaxis fehlt aber noch die Genehmigung. Volocopter-Chef Florian Reuter rechnet damit in zwei bis drei Jahren. Flüge ohne Pilot dürften noch länger auf sich warten lassen.

Das von Daimler mitfinanzierte Flugtaxi soll das Stauproblem in den Innenstädten lösen. Quelle: dpa
Winfried Kretschmann, Thomas Strobl und Daimler-CEO Ola Källenius

Das von Daimler mitfinanzierte Flugtaxi soll das Stauproblem in den Innenstädten lösen.

(Foto: dpa)

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hätte jedenfalls kein Problem damit umzusteigen. „Natürlich wäre das auch für mich ein optimales Gerät“, sagte er. Für den Moment sei er froh, dass Menschen solche Ideen hätten, lobte er die Gründer von Volocopter. „Nichts bewegt soviel wie attraktive Bilder für die Zukunft.“
Mehr: Die Euphorie um fliegende Taxis ist verständlicherweise gewaltig. Das ist gut so: Denn sie treibt die Luftfahrt zu mehr Innovationen. Ein Kommentar.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Flugtaxi: Erster Flug des Volocopters – Daimler-Chef glaubt an Lösung des Stauproblems"

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  • Wer nur einmal nachdenkt, wird sofort feststellen, dass diese "Lufttaxis" nicht das Stauproblem lösen können. Wenn auch nur 10 Prozent aller täglich im Berufsverkehr-Stau stehenden Menschen solch ein Fluggerät benutzen würden (und weniger würde den Stau nicht ernsthaft auflösen), hätten wir in Hamburg mehr als 10.000 Fluggeräte in den Morgenstunden in der Luft. Wer soll das ertragen? Es ist doch eine Horrorvorstellung, dass täglich tausende "neue Hubschrauber" relativ niedrig über unseren Städten fliegen.
    Diese Flugtaxis werden eine neue Möglichkeit für Privilegierte, eine Ergänzung zum Hubschrauber, aber kein Massenverkehrsmittel, oder die Städte werden unbewohnbar.
    Außerdem: Alle reden von Energieeinsparung. Wie ist eigentlich der Energieverbrauch? Auch Strom muss erzeugt werden.

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