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Flugzeug „Solar Impulse“ Im Sonnenflieger von Brüssel nach Paris

Die Ingenieure des nur mit Solarenergie betriebenen Fliegers „Solar Impulse“ sind ihrem Traum von der Weltumrundung etwas näher gekommen.
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Die "Solar Impulse" im Landeanflug auf Le Bourget.

(Foto: dpa)

Hamburg Die Vision ist klar. Die Schweizer Bertrand Piccard und André Borschberg wollen die Welt umrunden, ohne dabei auch nur einen Tropfen Treibstoff zu verbrauchen oder Schadstoffe in die Luft zu blasen. Dafür haben sie den Prototypen des ersten Solarflugzeugs gebaut, das auch nachts über längere Strecken mit Sonnenkraft auskommt. Mal abgesehen von der Ökobilanz der dafür nötigen Hochleistungsbatterien, wäre eine solarbetriebene Luftfahrt sicherlich umweltfreundlicher als das Fliegen mit Kerosin.

Eine wichtige Etappe ist nun nach einigen Schwierigkeiten geschafft: Borschberg landete die Solar Impulse, die nur Platz für einen Piloten bietet, am 14. Juni nach 16 Stunden und 5 Minuten in der Luft in Le Bourget bei Paris. Gestartet war die Maschine am frühen Morgen vom internationalen Flughafen Zaventem bei Brüssel.

In Paris ist das Schweizer Flugzeug Ehrengast bei der internationalen Luftfahrtmesse. Die Solar Impulse, die sonst eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde schafft, konnte wegen des starken Luftverkehrs erst nach einigen Extrarunden landen.

Der Legende nach kam dem Abenteurer Piccard – Sohn des bekannten Tiefseetauchers Jacques Piccard – die Idee zu einem Solarflugzeug, nachdem er 1999 mit einem Heißluftballon nach mehreren Anläufen endlich die Welt umfahren hatte. Von den 3,7 Tonnen Propan, mit denen der Ballon beim Start in der Schweiz beladen war, waren am Ziel in Ägypten gerade einmal 40 Kilogramm übrig geblieben. Zu umweltschädlich befand Piccard. Seither tüftelt er zusammen mit einer ganzen Reihe von Ingenieuren an dem Sonnenflieger Solar Impulse.

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