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Fraunhofer Forscher machen Solarmodule für Sonnenkraftwerke effizienter Linsen bringen die Sonne auf den Punkt

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Weltweit entwickeln zahlreiche Firmen und Institute an ähnlichen Technologien. Sharp in Japan, Isofoton in Spanien oder Pyron Solar in Kalifornien nutzen ebenfalls die Konzentratortechnik, um die Energieeffizienz in der Photovoltaik zu steigern. „Mit unserem neuen Solarmodul haben wir deutlich aufgeholt und liegen nun im internationalen Vergleich mit vorne“, sagt Andreas Bett. Jetzt komme es darauf an, die Technik möglichst schnell zur Marktreife zu entwickeln, fügt er hinzu. Die ISE-Entwickler haben dafür die Concentrix Solar GmbH gegründet – eine Firma, die die Pilotfertigung für die neuen Solarmodule aufbauen und erste größere Demonstrationsprojekte realisieren wird.

Concentrix Solar zielt mit den neuen Solarmodulen vor allem auf größere Kraftwerkseinheiten von bis zu mehreren Megawatt. „Hier könnten wir die Stromerzeugungskosten mit unseren Konzentrator-Photovoltaiksysteme erheblich senken“, sagt der Geschäftsführer der neuen Firma, Hansjörg Lerchenmüller.

Die Konzentratortechnik rechnet sich jedoch nur in sonnenreichen Gegenden. An Orten wie in München, Freiburg oder Paris könne die Technik nicht mit den fest aufgestellten Flachmodulen der Silicium-Photovoltaik konkurrieren, sagt Lerchenmüller. Laut einer Kostenanalyse der Fraunhofer Forscher sind die solaren Stromerzeugungskosten bei der Konzentrator-Technologie an Standorten in Südeuropa günstiger als bei der herkömmlichen Alternative. Danach könnten Kunden an Standorten mit vielen Sonnenstunden in Spanien mit einem Kostenvorteil von über 15 Prozent rechnen. In Regionen mit höherem Direktstrahlungsanteil wie Wüstenregionen in Nordafrika oder den USA steigt der errechnete Kostenvorteil sogar auf über 20 Prozent, sagt Lerchenmüller.

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