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Fußball Die Angst des Elfmeter-Schützen vor den eigenen Fans

Elfmeterschützen zeigen besonders im eigenen Stadion und vor den eigenen Fans Nerven. Nach einer Studie schießen deutsche Fußball-Erstligaprofis in Heimspielen beim Elfer durchschnittlich 35 Prozent häufiger daneben als bei einem Auswärtsspiel.
Ich hab´ ja so verschossen... Quelle: dpa

15. Mai 2004, Münchner Olympiastadion: Francis Kioyo vom TSV 1 860 München, liegt am Boden, nachdem er den entscheidenden Elfmeter verschossen hat.

(Foto: dpa)

dpa BONN. Elfmeterschützen zeigen besonders im eigenen Stadion und vor den eigenen Fans Nerven. Nach einer Studie schießen deutsche Fußball-Erstligaprofis in Heimspielen beim Elfer durchschnittlich 35 Prozent häufiger daneben als bei einem Auswärtsspiel. Zu diesem Ergebnis kommen Wirtschaftswissenschaftler des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und der Universität Bonn, wie sie am Donnerstag in Bonn berichteten.

Sie nahmen mehr als 12 000 Erstliga-Begegnungen unter die Lupe. Gut 3 600 Mal zeigte der Referee in den 41 Bundesliga-Spielzeiten zwischen 1963 und 2004 auf den Punkt. Zu Hause verwandelten die Schützen 73,59 Prozent der Strafstöße. Auf fremdem Terrain betrug die Quote 75,83 Prozent. Wenn es besonders darauf ankommt, zeigten sich Bundesligaspieler dagegen paradoxerweise erstaunlich nervenstark: Je enger der Spielstand, desto häufiger versenkten die Elfmeterschützen den Ball.

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