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Gentechnik Die Rückkehr von Mammut und Säbelzahntiger

Durch die sibirische Tundra streifende Mammuts, brüllende Säbelzahntiger und jagende Höhlenlöwen? Was nach einer Neuauflage von „Jurassic Park“ klingt, ist für Forscher ein nicht unrealistisches Szenario.
23.04.2013 - 15:17 Uhr 2 Kommentare
Vor 10.000 Jahren starben die Mammuts aus - die Genforschung soll ihre Auferstehung ermöglichen. Quelle: dpa

Vor 10.000 Jahren starben die Mammuts aus - die Genforschung soll ihre Auferstehung ermöglichen.

(Foto: dpa)

Paris Weltweit arbeiten Forscher an Möglichkeiten, mit Hilfe der Gentechnik längst ausgestorbene Tierarten wieder zum Leben zu erwecken. Technisch scheint das Klonen von schon vor zehntausenden von Jahren gestorbenen Tieren möglich. Manche Wissenschaftler haben beim Gedanken daran allerdings ein ungutes Gefühl.

Erst im März gaben Forscher an der australischen Universität von New South Wales bekannt, Genmaterial einer seit Anfang der 80er Jahre ausgestorbenen Froschart in entkernte Eizellen einer verwandten Art eingepflanzt zu haben. Tatsächlich entwickelten sich Embryonen, die aber alle innerhalb weniger Tage starben.

Bereits 2009 war erstmals eine ausgestorbene Tierart wieder zum Leben erweckt worden, allerdings nur für kurze Zeit: Ein von einer Ziege ausgetragener Klon des 2000 gestorbenen letzten Pyrenäensteinbocks starb wenige Minuten nach seiner Geburt wegen einer Lungenanomalie.

Von den Rückschlägen lassen sich die Forscher nicht entmutigen. 60 Jahre, nachdem den Biochemikern Francis Crick und James Watson die Entschlüsselung der DNA-Struktur und damit ein Meilenstein in der Genforschung gelang, rechnen Wissenschaftler mit einem baldigen Durchbruch beim Klonen ausgestorbener Tierarten.

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    „Bei den Fröschen könnte es ein oder zwei Jahre dauern“, sagt Gentechnik-Experte Hendrik Poinar von der kanadischen McMaster-Universität. „Bei einem Mammut vielleicht 20 oder 30 Jahre, womöglich aber auch weniger.

    Tatsächlich arbeiten Wissenschaftler bereits an der Wiederauferstehung einer ganzen Reihe ausgestorbener Tiere: Australische Forscher wollen den Tasmanischen Tiger klonen, ein Beuteltier, das in den 30er Jahren ausstarb. Wissenschaftler der britischen Universität Oxford wollen den Dodo wiederauferstehen lassen, einen bereits im 17. Jahrhundert ausgerotteten flugunfähigen Vogel. Und in Japan kündigten Wissenschaftler 2011 an, binnen sechs Jahren das in der letzten Eiszeit ausgestorbene Mammut neu erschaffen zu wollen.

    Dinosaurier-Klone sind reine Utopie
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    2 Kommentare zu "Gentechnik: Die Rückkehr von Mammut und Säbelzahntiger"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Danke HB, ein wirklich wichtiger Beitrag, der die GENTECHNIK endlich mal als Chance hinstellt und nicht nur als Gefahr (SPD, Grüne, Linke,....)

      Wir alle sind so angewidert von diesen Katastrophen-Verkünder, da benötigen wir auch mal wieder Chance und positive Nachrichten.

      Ich wünsche mir, dass ich bei uns im Garten frostsichere_
      - Mangos
      - Bananen
      - Ananas

      endlich anbauen kann.

      Generell sehe ich aber gerade in der GEN-Technik unendliche Chancen, dass wir die 8 mrd Menschen unter menschenwürdigen Bedingungen satt bekommen.

    • Nichts dagegen wenn das Grosswild ein grösseres Format bekommt, solange die Jagdgewehrtechnik mithält.

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