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Geplanter Weltraumbahnhof Die ehrgeizigen Weltraumpläne der Briten

Seit Jahrzehnten träumen Abenteurer und Unternehmer vom Weltraum-Tourismus, bislang konnten sich aber erst sieben Menschen den Traum erfüllen. Die britische Regierung plant trotzdem einen Weltraum-Bahnhof für Touristen.
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Das von Großbritanniens staatlicher Weltraum-Agentur veröffentlicht Computerbild zeigt eine Studie für den geplanten Weltraumbahnhof. Es wäre der erste in Europa. Quelle: dpa

Das von Großbritanniens staatlicher Weltraum-Agentur veröffentlicht Computerbild zeigt eine Studie für den geplanten Weltraumbahnhof. Es wäre der erste in Europa.

(Foto: dpa)

Farnborough Wohin geht es diesen Sommer, nach Italien, Thailand oder in die Schwerelosigkeit? Glaubt man einigen Unternehmen, ist das bald keine abwegige Frage mehr - für Kunden mit dickem Geldbeutel. 2030 könnten Reisen in den Weltraum ein Geschäft von 40 Milliarden Pfund (gut 50 Mrd Euro) jährlich sein, errechnet Großbritanniens staatliche Weltraum-Agentur. Mit einem Bahnhof, von dem aus abenteuerlustige Touristen die Erde verlassen, will das Land sich ein großes Stück vom Kuchen sichern.

Bekannt wurde das Vorhaben am Wochenende, auf der Flugmesse im südenglischen Farnborough stellte der Luftfahrt-Beauftragte Robert Goodwill es nun offiziell vor. „Um in der kommerziellen Raumfahrt eine Führungsrolle zu haben, brauchen wir einen Weltraumbahnhof, der uns regelmäßige Flüge ermöglicht“, sagte er.

Bransons Weltraum-Party
US-AEROSPACE-VIRGIN-TRAVEL
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Der britische Milliardär Richard Branson hat den weltweit ersten kommerziell genutzten Weltraumbahnhof eingeweiht. Der Unternehmer plant mit seiner Firma Virgin Galactic kommerzielle Flüge in den Weltraum, die von dem neuen „Spaceport America“ in der Wüste des US-Bundesstaats New Mexico starten sollen.

(Foto: AFP)
Spaceport Dedication
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Bei einer Feier auf dem Gelände zerschlug Branson eine Champagnerflasche an einem Hangar, während er sich gemeinsam mit Akrobaten von dem Gebäude abseilte.

(Foto: dapd)
Spaceport Dedication
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Unter den geladenen Gästen waren 150 Menschen, die bereits einen Weltraumflug reserviert haben. Insgesamt verkaufte Virgin Galactic bislang 430 Tickets zum Preis von je 200.000 Dollar (rund 145.000 Euro).

(Foto: dapd)
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Unter den Einweihungsgästen war auch der frühere US-Astronaut Buzz Aldrin (l.), der als zweiter Mensch den Mond betrat.

(Foto: AFP)
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Die Gäste absolvierten einen Testflug an Bord des Raumschiffs von Virgin Galactic, „WhiteKnightTwo“.

(Foto: AFP)

Es wäre der erste in Europa. Schon 2018 sollen von Großbritannien aus kleine Satelliten und auch Superreiche ins All befördert werden. Bis 2030 sollen zehn Prozent des weltweiten Geschäfts mit dem Weltraum dann britisch sein.

Große Pläne einer Nation, die in der Raumfahrt bislang nicht gerade glänzte. Immerhin: 34.000 Menschen im Land verdienen ihr Geld inzwischen in der Branche, die mehr als 11 Milliarden Pfund im Jahr erwirtschaftet. Es soll mehr werden, im Rahmen der Re-Industrialisierung fördert die Regierung die Luft- und Raumfahrt.

Doch Details zu den Bahnhofsplänen gibt es nicht. Was kostet das Projekt, wie viel müssen Steuerzahler stemmen? „Wir sind noch in der Erkundungsphase“, weicht Catherine Mealing-Jones von der UK Space Agency aus. Um die Investitionsfrage werde man sich natürlich kümmern.

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