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Große Airlines setzen im Wettbewerb mit der Billig-Konkurrenz auf eine schnellere Abfertigung Automaten beschleunigen das Einchecken

Große Fluggesellschaften arbeiten an einer vereinfachten und schnelleren Bodenabfertigung, unter anderem per Biometrie.
  • Chris Löwer (Handelsblatt)
Ein Fluggast an einem Check-in-Schalter der Lufthansa, Foto: dpa

Ein Fluggast an einem Check-in-Schalter der Lufthansa, Foto: dpa

FRANKFURT. Das Meeting hat sich hingezogen, auf dem Weg zum Flughafen Stau im Frankfurter Gallus- Viertel und dann – endlich am Ziel – eine lange Schlange vor der Sicherheitskontrolle. Marketingmanager Peter Carigan sieht seine Maschine schon ohne ihn Richtung New York abheben. Stress, der demnächst mit einem Augenzwinkern vermieden wird. Große Fluggesellschaften arbeiten an einer vereinfachten und schnelleren Bodenabfertigung, unter anderem per Biometrie.

In Kürze startet das Bundesinnenministerium gemeinsam mit Lufthansa und dem Flughafen Frankfurt (Fraport) einen Modellversuch zur Sicherheitsprüfung per Augeniriskontrolle. Der biometrische Schnell-Check soll vor allem vielfliegenden Geschäftsreisenden Zeit sparen. „Mit diesem Verfahren könnten Wartezeiten bei der Grenzkontrolle künftig entfallen“, sagt Peter Andres, der bei Lufthansa für die Bodenprozesse verantwortlich ist.

Sollten die Kranich-Airline und vor allem der Grenzschutz von dem Test überzeugt sein, könnte die Flugabfertigung per Iriskontrolle beschleunigt werden. Check-in, Boarding und Dokumentenkontrolle könnten dann ebenfalls automatisiert und biometriegestützt ablaufen. Dieses Verfahren wird zunächst für sechs Monate in Frankfurt mit freiwilligen Kunden erprobt. Dann wird sich auch zeigen, ob das Verfahren von den Fluggästen akzeptiert wird, denn die Grenzschützer verlangen vorab eine Registrierung wichtiger Passagierdaten.

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