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iSpace Chinesische Raumfahrtfirma schickt erstmals Rakete ins All

Erstmals hat die Pekinger Firma iSpace eine selbst entwickelte Rakete ins All geschickt. Für Chinas private Raumfahrtindustrie ist das ein Meilenstein.
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China: Raumfahrtfirma iSpace schickt erstmals Rakete ins All Quelle: dpa
Start einer Rakete

Die chinesischen Unternehmen LandSpace und OneSpace haben in der Vergangenheit versucht, Trägerraketen in die Erdumlaufbahn zu bringen, sind aber gescheitert.

(Foto: dpa)

Peking Erstmals ist einem privaten chinesischen Raumfahrtunternehmen der Start einer Trägerrakete in die Erdumlaufbahn gelungen. Die selbst entwickelte Rakete der Pekinger Firma iSpace hob am Donnerstag vom chinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan in der Wüste Gobi ab, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Demnach brachte die „Hyperbola-1“ zwei Satelliten in den Orbit.

Schon zuvor hatten die kommerziellen chinesische Unternehmen LandSpace und OneSpace versucht, Trägerraketen in die Erdumlaufbahn zu bringen, waren aber gescheitert. Chinesische Staatsmedien bezeichneten den Start am Donnerstag als „Meilenstein“ für Chinas private Raumfahrtindustrie. In China gibt es Dutzende Firmen, die versuchen, in der privaten Raumfahrt Fuß zu fassen. Der US-Raumfahrtbehörde Nasa zufolge führten diese Unternehmen allein 2018 etwa dreißig Raketenstarts durch. 

Im Wesentlichen wird das Raumfahrtprogramm des Landes aber vom Staat unter Kontrolle des Militärs vorangetrieben. Die Regierung hat ambitionierte Pläne im All. Neben weiteren Flügen zum Mond ist so auch eine Marsmission geplant, bei der ein Landefahrzeug samt Rover auf dem roten Planeten absetzt werden soll. Auch plant China den Bau einer eigenen Raumstation.  

Private Raumfahrtunternehmen in den USA sind den Chinesen weit voraus. Das von US-Mogul Elon Musk im Jahr 2002 gegründete SpaceX hat mit seinen Raketen bereits zahlreiche Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht und Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation ISS durchgeführt. Auch Amazon-Chef Jeff Bezos arbeiten mit seiner Firma Blue Origin an ambitionierten Raumfahrtplänen.

Mehr: Das chinesische Raumlabor „Tiangong 2“ hat am Freitag nach fast drei Jahren seinen Einsatz beendet. Der größte Teil des Raumschiffes verglühte in der Atmosphäre.

  • dpa
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