Kitty Hawk Flyer Ein-Mann-Riesendrohne geht in Serie

Fliegen ohne Pilotenschein – dank der US-Firma Kitty Hawk soll dieser Traum bereits Ende 2017 Wirklichkeit werden. Doch das legale Einsatzgebiet des „fliegenden Motorrads“ ist stark eingeschränkt.
Update: 27.04.2017 - 08:43 Uhr 2 Kommentare
  • Spotpress

Voll abgehoben: Ein-Mann-Drohne geht in Serie

Noch in diesem Jahr will die US-Firma Kitty Hawk ein Ein-Mann-Fluggerät anbieten, das man ohne Pilotenlizenz bewegen darf. Die Fähigkeiten der bemannten Riesendrohne wurden jetzt mit einem Protoypen in einem Video demonstriert.

Beim Kitty Hawk Flyer handelt es sich um einen Einsitzer, auf dem der Pilot ähnlich wie auf einem Motorrad thront. Er sitzt im Zentrum einer Doppelkreuz-Rahmenkonstruktion, an deren Unterseite sich acht elektrisch getriebene Rotoren befinden.

Das sind die Drohnen-Neuheiten des Frühjahrs
Staaker
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Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde gehört die Staaker zu den schnelleren Drohnen. Sie folgt dem Tracker des Besitzers. Zu haben ist die Drohne für etwa 1.100 Euro.

Revell C-me
2 von 5

Das faltbare Mini-Flugobjekt ist nur so große wie eine Handfläche und passt in jede Hosentasche. Die Drohne ist in der Lage, mit Hilfe einer 8-Mega-Pixel-Kamera Fotos und Videos (Full-HD) aufzunehmen und macht 360-Grad-Panorama-Bilder. Preis: Mit 199 Euro ist sie deutlich günstiger als die Staaker.

GoPro Karma
3 von 5

Nach nur zwei Wochen musste GoPro die Actionkamera wieder vom Markt nehmen – mittlerweile wird sie wieder verkauft. Die GoPro Karma lässt sich durch eine Hero-5-Kamera ergänzen, sodass sie ultrahochauflösende 4K-Videos aufzeichnet. Die Kamera kostet ungefähr 870 Euro.

PowerRay
4 von 5

Das neueste Modell von PowerVision fliegt nicht wie die große Mehrheit der Drohnen durch die Luft. Sie schwimmt im Wasser. Mit ihrem Licht lockt die PowerRay Fische an und filmt diese in 4K. Ein Preis ist bisher noch nicht bekannt.

AirSelfie
5 von 5

Nie mehr Probleme mit Selfies – dafür soll die fliegende Kamera-Drohne AirSelfie sorgen. Die Steuerung der fliegenden Kamera erfolgt über eine App. Mit einer PowerBank lässt sich die Drohne aufladen und kann dann bis zu einer Stunde am Stück Selfies schießen.

Als Fahrwerk dient dem Octocopter ein Katamaran-ähnlicher Doppelrumpf, der ein Aufsetzen auf Wasseroberflächen erlaubt. Gewässer sind nämlich so ziemlich der einzig denkbare Einsatzort, auf dem der Flyer legal bewegt werden darf.

Start und Landung erfolgen jeweils senkrecht. Das Fluggerät kann eine Flughöhe von gut viereinhalb Meter automatisch halten. Über zwei Joystick-artige Hebel lässt sich der rund 100 Kilogramm leichte Flyer bis zu 40 km/h schnell in alle Richtungen manövrieren.

Kitty Hawk ist übrigens ein Tochterunternehmen der von Larry Page (Google) mitbegründeten und finanzierten Firma Zee Aero, die nach neuen Mobilitätslösungen sucht. Ende 2017 will das Start-up den Flyer vorläufig nur in den USA zum Kauf anbieten.

Die angekündigte Serienversion soll sich in Hinblick auf Design und Anmutung deutlich vom jetzt gezeigten Prototypen unterscheiden. Einen Preis für den als Freizeitgerät konzipierten Flyer hat Kitty Hawk noch nicht genannt.

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2 Kommentare zu "Kitty Hawk Flyer : Ein-Mann-Riesendrohne geht in Serie"

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  • Die Erklärung für " fliegen mit geschlossenen Augen" lautet: Man könnte sonst eventuell etwas sehen, das nicht für die Augen des Piloten gedacht ist (analog zur Kamera bei herkömmlichen Drohnen)

  • "Doch das legale Einsatzgebiet des „fliegende Motorrads“ ist stark eingeschränkt."

    In D: Start und Landung sind verboten, außer im eigenen Garten, sofern keine Stromleitung darüber ist und kein Nachbarhaus in 4 km Abstand. Außerdem benötigt man einen Kenntnisnachweis und Mond, Sonne und Jupiter müssen ein gleichseitiges Dreieck bilden.

    Fliegen ist nur mit geschlossenen Augen erlaubt, für die Navigation benötigt man eine fest mit dem Boden verbundene Führungsleine und zur Sicherheit einen Fallschirm, wahlweise eine neongelben Boden-Airbag mit EU-Zertifikation.

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