Kosmisches Rätsel Forscher finden neue Hinweise auf Dunkle Materie

Mit einem Teilchendetektor an Bord der Raumstation ISS haben Forscher neue Hinweise auf die mysteriöse Dunkle Materie gefunden. Endgültig gelöst ist das Rätsel um den wichtigsten Baustein des Kosmos aber noch nicht.
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Der "Alpha Magnetic Spectrometer Detektor" ("AMS-02") an der Außenwand der Raumstation ISS. Mit diesem Instrument kamen die Forscher dem Teilchenhagel auf die Spur. Quelle: dpa

Der "Alpha Magnetic Spectrometer Detektor" ("AMS-02") an der Außenwand der Raumstation ISS. Mit diesem Instrument kamen die Forscher dem Teilchenhagel auf die Spur.

(Foto: dpa)

GenfEin Detektor auf der Internationalen Raumstation ISS hat neue Hinweise bei der Suche nach Dunkler Materie geliefert. Die Forscher um den Physik-Nobelpreisträger Samuel Ting beobachteten einen Überschuss sogenannter Positronen im Weltall, die aus allen Richtungen auf die Erde einprasseln. Das berichtete das Europäische Kernforschungszentrum Cern am Mittwoch.

Positronen sind die positiv geladenen Anti-Teilchen der Elektronen. Sie entstehen unter anderem, wenn sich zwei Teilchen der Dunklen Materie im Weltall gegenseitig auslöschen.

Aufgefangen hat die Antimaterie-Teilchen das „Alpha Magnetic Spectrometer“ („AMS-02“), das am 19. Mai 2011 an der Außenseite der ISS installiert wurde. Seit Beginn der Messungen vor knapp zwei Jahren registrierte der Detektor über 30 Milliarden Teilchen, darunter etwa 400.000 Positronen.

Die Dunkle Materie gilt als eines der größten Rätsel der modernen Physik. Der mysteriöse Stoff soll erklären, weshalb Galaxien in großen Gruppen durch den Kosmos fliegen, obwohl die Sterne darin zu wenig Schwerkraft aufbringen, um diese riesigen Gebilde zusammenzuhalten. Ohne Dunkle Materie bleibt auch rätselhaft, weshalb sich die spiralförmigen Arme unserer Galaxie viel schneller drehen, als sich mit der Schwereanziehung der sichtbaren Materie erklären lässt.

Dunkle Materie soll fünfmal häufiger im Weltall vorkommen als jene Materie, aus der Menschen, Planeten und Sterne aufgebaut sind. Das geht aus Beobachtungen des frühen Universums hervor, die das Team des Esa-Satelliten „Planck“ erst Mitte März präsentiert hatte.

Bisher wissen Forscher allerdings nicht, woraus Dunkle Materie besteht. Die populärste Theorie geht von bisher unbekannten Elementarteilchen aus, die nicht mit Licht wechselwirken und daher für das menschliche Auge unsichtbar sind.

Kollisionen im Untergrund
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11 Kommentare zu "Kosmisches Rätsel: Forscher finden neue Hinweise auf Dunkle Materie"

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  • Tja es ist noch nicht bewiesen das es die "Dunkle Materie" ueberhaupt gibt! Ich halte es erst mal fuer ein Geruecht, das die Masse im Zentrum unserer Galaxie, und das jeder anderen ebenfalls, korrekt berechnet worden ist!
    Waere evt. bei den uebermaessig vorhandenen Dumpfbacken akademikern auf unserem Planeten nicht weiter ueberraschend!
    Man trifft auch immer wieder prominente sog. "Experten" die im 21 Jahrhundert immer noch nicht die Relativitaetstheorie verstanden haben!

  • Sowas gehoert in irgendeine Kirche, hat aber leider nix mit Wissenschaft zu tun!

  • Jo, Friseuse oder wie?

  • Die wenigen Millionen fuer die NASA sind doch Peanuts!
    Ausserdem haben so viele Menschen arbeit! Und die ist sinnvoller als in der Ruestungsindustrie!
    Ich glaube Sie lesen die falschen Buecher? Sie wissen schon! Die komischen Dinger mit dem vielen Papier...!

  • Nein, eben nicht! Frueher in Physik wohl oefter blau gemacht?

  • 400.000 Teichen - Wahnsinn!

    Das sind ja nur 0,0013%.
    Oder auch 0,013‰ - davon wird man ja nicht mal besoffen ;-)

    Das Galaxien so rotieren, wie sie rotieren kann auch andere Ursachen haben als Gravitationseinflüsse...

  • Dunkle Materie ist genau das: Materie die so dunkel ist, das wir sie nicht "sehen" können.
    Aber sie ist offensichtlich da, sonst würden unsere Galaxien auseinanderfliegen. Und sie ist definitiv nicht im "Aussenbereich" in grossen Mengen, denn dann könnte sie ja die Galaxie auch nicht zusammenhalten.

    Nur sehe ich nicht, warum dises Materie so geheimnisvoll sein soll. Es ist jede Menge Platz im All, ich wette dieser ganze Kram versteckt sich irgendwo, wo wir ihn einfach - nicht sehen...

  • Bei der dunkelen Materie handelt es sich um die Gottesmatrix. Sie st vergleichbar mit einem Fluss, sie ist die Quelle, Mittellauf und Mündung zugleich und überall.Sie durchdringt alles und in ihr webt alles.
    Bitte dazu lesen: Das Urwort, Dr. Michael König

  • Schick, und wann finden sie helle Materie? Hört sich so nach Schlafkrankheit im Weltraum an. Licht ausgedreht, oder wie?
    Energiewende oder wie?

  • Hinweise auf dunkle Materie finden sich auch im Bankensystem. Aber nicht weitersagen!

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