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Loyal Wingman Boeing-Drohne soll Kampfjets schützen

Boeing hat eine neue Drohne vorgestellt. Sie kann allein fliegen, soll aber vor allem im Verband mit bemannten Kampfflugzeugen eingesetzt werden.
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Die Boeing-Drohne soll im Verbund mit bemannten Jets bei Aufklärungs- oder Überwachungsmissionen eingesetzt werden.
Unterstützung für Kampfjets

Die Boeing-Drohne soll im Verbund mit bemannten Jets bei Aufklärungs- oder Überwachungsmissionen eingesetzt werden.

BerlinMensch und Maschine gemeinsam gegen den Feind: Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing hat eine Drohne entwickelt, die zusammen mit von Menschen gesteuerten Kampfflugzeugen eingesetzt werden soll.

Loyal Wingman heißt die Drohne. Sie ist knapp 12 Meter lang und hat eine Reichweite von rund 3700 Kilometern. Ausgestattet ist das unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) mit einer Reihe von Sensoren, die es ermöglichen, dass der Loyal Wingman im Formationsflug mit bemannten Maschinen fliegen kann.

Das UAV ist als Flügelmann (Wingman) für ein von einem Menschen gesteuertes Flugzeug gedacht. Eingesetzt werden soll es etwa bei Aufklärungs- oder Überwachungsmissionen.

Wie ein Flügelmann fliegt die Drohne mit dem Flugzeug in Formation fliegen und wird dabei von künstlicher Intelligenz gesteuert. Die sorgt beispielsweise dafür, dass das UAV den nötigen Sicherheitsabstand einhält. Wird die Formation angegriffen, soll der Loyal Wingman seinen menschlichen Kameraden bei der Abwehr unterstützen.

Entwickelt wurde der Loyal Wingman von Boeing in Australien. Dort wurde er auch vorgestellt: Auf der Australian International Airshow bei Melbourne enthüllte der australische Verteidigungsminister Christopher Pyne ein Modell in Originalgröße. Erstmals fliegen soll der Loyal Wingman im kommenden Jahr.

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