Anders als in den Vorjahren werden bei der Leistungsschau auf dem Flugfeld Schukowski bei Moskau diesmal keine Großaufträge erwartet.
Moskau Es gilt als Ohrfeige für Russlands stolze Luft- und Raumfahrtfahrtbranche: Erstmals fehlt Kremlchef Wladimir Putin bei der Eröffnung der Internationalen Fachmesse MAKS bei Moskau. „Keine Milliardenverträge - kein Präsident“, so formuliert es die Zeitung „Moskowski Komsomolez“. Anders als in den Vorjahren würden bei der Leistungsschau auf dem Flugfeld Schukowski diesmal keine Großaufträge erwartet, bestätigt der Sprecher der Veranstalter, Boris Rybak.
Geplant sind Abkommen im Gesamtwert von zehn Milliarden US-Dollar, das wäre ein Drittel weniger als 2011. Die Pariser Luftfahrtmesse Le Bourget verzeichnete zuletzt Aufträge von 150 Milliarden US-Dollar.
Zwar donnern auf den Werbeplakaten der MAKS moderne Jagdflugzeuge über Russland, aber in Wirklichkeit liegt die Luftfahrtbranche des Riesenreichs ziemlich am Boden. Wenige Tage vor Beginn des Aerosalons versagten gleich bei fünf Jets, die präsentiert werden sollten, während einer Generalprobe die Triebwerke.
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