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Milliardenschwere Mission Start der Kometensonde „Rosetta“ verschoben

"Rosetta" bleibt vorerst am Boden. Erst am Freitag soll die Ariane-5-Trägerrakete die Kometensonde ins All befördern. Eigentlich war der Start für Donnerstag vorgesehen.

HB DARMSTADT/KOUROU. Starke Winde haben am Donnerstagmorgen den Start der europäischen Kometensonde „Rosetta“ verhindert. Die Europäische Weltraumagentur ESA brach die Startvorbereitungen der Trägerrakete Ariane fünf vom Weltraumbahnhof Kourou in Südamerika nach wenigen Minuten ab und setzte den neuen Termin an. Die Sonde soll in zehn Jahren den Kometen „Tschurjumow-Gerassimenko“ erreichen und dort den Landerobober „Philae“ aussetzen. Die bislang in der Raumfahrt einmalige Mission kostet rund eine Milliarde Euro und soll Aufschlüsse über die Entstehung des Sonnensystems liefern.

Die etwa 60 Meter große Rakete reagiere in der Startphase sehr empfindlich auf Seitenwind, erklärte Walter Fluhry von der Raumfahrtkontrollstation Esoc in Darmstadt. „Im schlimmsten Fall kann sie vollkommen von der Bahn abkommen und abstürzen.“ Bei der Mission sei jedoch große Präzision notwendig. So müsse der Start pünktlich um 08.36 Uhr erfolgen, da nur dann die richtige Flugbahn erreicht werden könne. „Startfenster von einer Stunde und mehr wie bei anderen Missionen gibt es bei Rosetta nicht“, sagte Fluhry. Der Start könne noch in den kommenden drei Wochen erfolgen, danach müsse eine neue Flugbahn für die Sonde errechnet werden.

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