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Mission Astrosat Indien bringt Weltraumobservatorium ins All

Seit einigen Jahren greift Indien nach den Sternen – und das mit großem Erfolg. Auf dem Habenkonto der Raumfahrtnation stehen bereits erfolgreiche Missionen zu Mond und Mars. Nun folgte ein Observatorium.
28.09.2015 - 12:21 Uhr
Das Weltraumobservatorium soll künftig unter anderem die Geburt von Sternen beobachten. Quelle: AFP
Satellit Astrosat

Das Weltraumobservatorium soll künftig unter anderem die Geburt von Sternen beobachten.

(Foto: AFP)

Neu Delhi Das aufstrebende Schwellenland Indien hat sein erstes Weltraumobservatorium ins All geschossen. Der Flug der Trägerrakete und das Absetzen des Satelliten in 650 Kilometer Höhe seien erfolgreich verlaufen, sagte ein Sprecher von Indiens Weltraumforschungsgesellschaft ISRO am Montag.

Mit Hilfe des 1513 Kilogramm schweren Satelliten sollen unter anderem die Geburt von Sternen sowie die energetischen Prozesse in Systemen mit Neutronensternen und Schwarzen Löchern untersucht werden. Die Instrumente sind nach ISRO-Angaben in der Lage, ein großes Spektrum an elektromagnetischen Wellen gleichzeitig zu empfangen: optisches und ultraviolettes Licht sowie Röntgenstrahlung.

Indien hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge in der Weltraumforschung feiern können. 2008 landete eine indische Mission auf dem Mond, seit dem vergangenen Jahr umkreist eine unbemannte Sonde den Mars. Für 2017 ist eine Landung mit einem Roboterfahrzeug auf dem Mond geplant, außerdem arbeitet Indien an einer Kapsel für die bemannte Raumfahrt.

Der neue Satellit namens Astrosat solle fünf Jahre lang Daten zur Erde senden, sagte der ISRO-Sprecher weiter. Indien gehöre jetzt zusammen mit den USA, Japan, Russland und Europa zu den wenigen Nationen, die ein Observatorium im Weltraum betrieben.

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    Die Trägerrakete brachte im gleichen Flug auch sechs Satelliten anderer Staaten in ihre Umlaufbahn, darunter erstmals auch aus den USA. Der Raketentyp PSLV ist Indiens verlässlichster Lastenesel, er hat inzwischen 31 Flüge hinter sich.

    • dpa
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