Mit der „Sachsen“ besitzt die deutsche Marine das modernste Kriegsschiff der Welt Hightech schützt vor dem Feind

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Auch in Sachen Schiffstechnik wurden mit der „Sachsen“ neue Maßstäbe gesetzt. Hierzu gehört zum Beispiel beim Schiffsantrieb ein neu entwickeltes Verbindungsgetriebe, das eine Gasturbine überflüssig macht. Das Automatisierungssystem an Bord überwacht und steuert mit Hilfe von 7 000 über das gesamte Schiff verteilten Sensoren die gesamte Schiffstechnik – einschließlich Antrieb, Wasser- und Stromversorgung sowie Brandschutzanlagen. Ein Fehler- und Schadensanalysesystem sorgt für eine hohe Ausfallsicherheit.

Großen Wert legten die Schiffsbauer auch auf die Überlebensfähigkeit und Schutz der Besatzung. Sie installierten im Schiff elf unabhängige Belüftungszonen, über die die Menschen an Bord gegen ABC-Kampfstoffe geschützt werden sollen. Dieses Belüftungssystem wurde als eine Gruppe von aneinander angrenzender Klein-Zitadellen entworfen.

Bis ein Kriegsschiff an die Marine übergeben werden kann, vergehen Jahre – bei der Fregatte „Sachsen“ waren es über elf Jahre. Das Fregatten-Projekt wurde bereits 1993 in Auftrag gegeben. Mit dem neuen Schiff sollten die alten Lenkwaffenzerstörer der „Lütjens- Klasse“ abgelöst werden. Militärischer Auftrag der „Sachsen“ und ihrer Schwesterschiffe soll es unter anderem sein, Führungsaufgaben in internationalen Flottenverbänden zu übernehmen. Ab dem 4. November kann sie das auch, denn ab dann gehört sie der Marine.

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