Nach Transrapid-Aus Mittelständler baut Magnetbahn für chinesischen Nahverkehr
Der deutsche Mittelständler kann die leise und emissionsfreie Bahn kostengünstig bauen.
Sengenthal Beim ersten Mal gehen viele Autofahrer verdutzt vom Gas. Neben einer Bundesstraße in der Oberpfalz gleitet an einem Baggersee auf einer 800 Meter langen Teststrecke eine schwarz-weiße Magnetschwebebahn fahrerlos und nahezu lautlos hin und her. 65.000 Kilometer hat die Bahn der Firmengruppe Max Bögl absolviert.
Bei Nachfragen hielt sich das Unternehmen bis jetzt bedeckt. Doch nun ist das System reif für die Vermarktung. „Es gibt weltweit ein großes Potenzial für die Technologie, das kann ein Milliardenmarkt werden“, sagte Vorstandschef Stefan Bögl dem Handelsblatt.
Viele hielten Magnetschwebebahnen ja schon für eine gescheiterte Technologie. Die Transrapid-Teststrecke im Emsland wurde nach einem schweren Unfall stillgelegt, aus der Strecke zum Münchener Flughafen wurde am Ende nichts. Die Technologie galt als faszinierend, aber zu teuer und schwer zu realisieren.
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