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Nasa-Mission Juno auf dem Weg zum Jupiter

Die Raumsonde Juno ist zu ihrer Forschungsmission zum Jupiter aufgebrochen. Der Start erfolgte mit einstündiger Verspätung vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral und verlief nicht ohne Probleme.
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Jupiter-Mission der Nasa gestartet

Washington/Cape CanaveralDer Jupiter bekommt Besuch von der Erde: An Bord einer „Atlas“-Rakete hob die Sonde „Juno“ am Freitag mit fast einer Stunde Verspätung vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ab. Erst 2016 soll der Orbiter den größten Planeten unseres Sonnensystems erreichen, um ihn eingehend zu erforschen.

Nach Angaben der Weltraumbehörde Nasa hatte es kurz vor dem Start Probleme mit der Helium-Versorgung gegeben. Zudem tauchte plötzlich im Meer ein Boot in der Gefahrenzone von Cape Canaveral auf.

„Juno“ soll nach ihrer Ankunft in eine stark elliptische Umlaufbahn einschwenken, die über die Pole führt. 33 Mal - ein Jahr lang - wird die Sonde den Gasriesen umkreisen und sich dabei seinen äußersten Wolken auf bis zu 5000 Kilometer nähern. Bisher ist kein Raumfahrzeug Jupiter so nahe gekommen.

Die Wissenschaft erhofft sich von der 1,1 Milliarden Dollar (rund 770 Millionen Euro) teuren Mission nach Angaben von Nasa-Experten neue Aufschlüsse über die Entstehung des Sonnensystems. „Jupiter hat viele Geheimnisse“, sagte Scott Bolton, einer der leitenden Forscher der Mission. Die Nasa wolle die „Zutaten“ für seine Zusammensetzung erfahren und damit das „Rezept für die Entstehung von Planeten“.

Juno kommt als „bewaffneter Panzer“
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