Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nasa-Projekt Hedgehog Hüpf-Roboter soll Asteroiden erforschen

Diesem Roboter ist es egal, wenn es bei der Landung auf einem fremden Himmelskörper ein wenig holprig zugeht. Der Hedgehog-Bot der US-Weltraumbehörde Nasa ist ohnehin fürs Hüpfen ausgelegt.
07.09.2015 - 11:35 Uhr
Fortbewegung auch in rauem Gelände. (Foto: NASA/JPL-Caltech/Stanford)
Hüpfroboter Hedgehog

Fortbewegung auch in rauem Gelände. (Foto: NASA/JPL-Caltech/Stanford)

Heidelberg Nachdem die Esa-Kometensonde Philae das Konzept der Hüpf-Landung bereits unfreiwillig ausprobiert hat, stellt die Nasa nun einen Roboter vor, der ausschließlich dafür gedacht ist, über die Oberfläche von Kometen und anderen Kleinkörpern zu hüpfen. Die US-Weltraumbehörde bezeichnet die Konstruktion aus unerfindlichen Gründen als Hedgehog (Igel) – der Roboter hat einen würfelförmigen Körper mit fußartig verlängerten Ecken.

Anders als andere Planetenlander ist diese Konstruktion nicht darauf angewiesen, richtig herum und in günstigem Terrain zu landen. Der Verzicht auf Räder und Beine ermöglicht dem

Roboter die Fortbewegung auch in rauem Gelände.

Im Inneren des Hedgehog Bots verbergen sich drei Schwungräder, die Drehimpulse auf den Roboter übertragen können, so dass dieser zum Beispiel auf die Seite kippt, sich dreht oder gar in die Luft springt. Auf diese Weise soll er sich gezielt über die Oberfläche kleiner Körper mit sehr geringer Schwerkraft bewegen, zum Beispiel Kometen wie Tschurjumow-Gerasimenko.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Bisher gibt es zwei Prototypen, die sich durch die Art ihrer Bremsen unterscheiden – die Schwungräder abrupt anzuhalten lässt den Hedgehog hüpfen. Die Methode hat sich bereits unter geringer Schwerkraft auf Parabelflügen bewährt. Derzeit arbeiten die Entwickler an der Steuerungstechnik für das Gerät, das sich zum Teil autonom bewegen soll.

    Startseite
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%