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Neuartige Prothese für von Rheuma zerstörte Gelenke

Eine neuartige Prothese für zerstörte Finger- und Zehengelenke von Rheumakranken wird erstmals in Deutschland an der Orthopädischen Klinik in Kassel erprobt.

dpa KASSEL. Eine neuartige Prothese für zerstörte Finger- und Zehengelenke von Rheumakranken wird erstmals in Deutschland an der Orthopädischen Klinik in Kassel erprobt.

Die kissenartige Bioprothese auf Milchsäurebasis werde als Platzhalter in das Gelenk eingesetzt, vom Körper langsam aufgelöst und mit eigenem Bindegewebe ersetzt, teilte die Klinik am Dienstag mit. Die Ergebnisse der ersten 25 Operationen seien überwiegend ermutigend. Bisher seien oft Silikonprothesen implantiert worden, was aber zu Allergien und Knochenproblemen geführt habe. Oft blieb nur die Möglichkeit, das entsprechende Gelenk zu versteifen.

Etwa zehn Millionen Menschen sind in Deutschland nach Auskunft der Klinik von der Volkskrankheit Rheuma und dem Gelenkverschleiß Arthrose betroffen, und viele leiden unter schmerzhaft verkrümmten Fingern und Zehen. Die neue Prothese wurde in Finnland entwickelt und wird außer in Kassel auch an je einer Klinik in Finnland, Schweden und Italien erprobt.

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