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Neue Technik aus dem Werkzeugbau entlastet die Dentallabors Laser können individuellen Zahnersatz in Serie fertigen

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Bego gibt sich mit dieser Zeitersparnis noch lange nicht zufrieden. Das Unternehmen beantragte ein Patent auf ein Verfahren, mit dem sich die Produktion eines ganzen Tages in einem Arbeitsgang erledigen lässt. Das Labor zahlt pro Kronen-Gerüst 34 Euro. Das sei rund ein Viertel weniger als bei herkömmlicher Herstellung, schätzt Klarmeyer.

Nur wenige Monate, nachdem Bego an den Start gegangen ist, lassen rund 50 der 7 000 Labors in Deutschland dort fertigen. Klarmeyer schätzt, das in Deutschland bereits 500 Menschen mit Zahnkronen kauen, die der Laser formte.

Die Gesundheitspolitik spielt der Technik in die Hände: Im kommenden Jahr wird der Zahnersatz aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen. Spätestens dann könnte sich der Druck auf die Zahnlabors erhöhen, Teile der Fertigung auszulagern, um Personalkosten zu sparen. Denn bei einer immer höheren Eigenbeteiligung der Patienten erscheinen Preiserhöhungen als kaum durchsetzbar.

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