Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Panorama-Technik Geworfener Ball nimmt 360-Grad-Fotos auf

Ein Student hat einen Ball entwickelt, der nicht zum Spielen, sondern zum Fotografieren gedacht ist. Im Inneren sitzen 36 Handykameras, die beim Werfen ein Bild aufnehmen, das zu einem Rundumpanorama zusammengesetzt wird.
15.10.2011 - 11:37 Uhr 1 Kommentar
Die Wurfkamera mit 36 Handykameras von Jonas Pfeil. Quelle: Jonas Pfeil / CC-BY

Die Wurfkamera mit 36 Handykameras von Jonas Pfeil.

(Foto: Jonas Pfeil / CC-BY)

Berlin Der Kameraball ist in etwa so groß wie ein Handball. Gegen Stürze wurde eine dicke Schicht Schaumstoff als Verkleidung verwendet, die vor allem die 36 Handykameramodule schützen soll, die jeweils eine Auflösung von 2 Megapixeln erreichen.

Ein Beschleunigungsmesser im Ball sorgt dafür, dass die Aufnahme im oberen Totpunkt des Wurfs gemacht wird, in dem er sich kaum bewegt. Durch die Kombination der Einzelbilder entsteht ein sphärisches Panorama, das mit geeigneter Software am PC betrachtet werden kann. Das Ballgehäuse wurde im 3D- Druckverfahren erzeugt.

Üblicherweise werden Panoramaaufnahmen mit Weitwinkelobjektiven gemacht, wobei die Fotos so angefertigt werden, dass sie den gewünschten Bildbereich abdecken. Da die Aufnahmen dabei zeitlich versetzt entstehen, kommt es bei bewegten Motiven gelegentlich zu Doppelbildern, die erst mühsam aus dem Bildmaterial manuell oder automatisch entfernt werden müssen. Bei Wellen oder sich im Wind bewegenden Ästen ist das aber kaum möglich. Auch mit einem 180-Grad-Fisheye-Objektiv, mit dem theoretisch nur zwei Aufnahmen erforderlich sind, gibt es ein Problem. Das Stativ ist in den Aufnahmen enthalten.

Bei der Wurfkamera wird hingegen nur der Werfer abgelichtet, und da sie mit einem Schlag synchron alle 36 Bilder aufnimmt, entstehen auch keine Bewegungsartefakte.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Jonas Pfeil hat die Ballkamera zum Thema seiner Diplomarbeit "Throwable Camera Array for Capturing Spherical Panoramas" an der TU Berlin gemacht und will seine Ergebnisse auf der Messe Siggraph Asia 2011 vorstellen.

    Nach den Angaben auf Pfeils Website wurde die Wurfkamera bereits zum Patent angemeldet.

    Startseite
    Mehr zu: Panorama-Technik - Geworfener Ball nimmt 360-Grad-Fotos auf
    1 Kommentar zu "Panorama-Technik: Geworfener Ball nimmt 360-Grad-Fotos auf"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Bei der Wurfkamera wird hingegen nur der Werfer abgelichtet..."

      Was soll diese Falschaussage? Es ist eine 360 Grad Kamera. Alles rundherum wird abgelicht. Wer sich das Video anschaut, sieht diesen tollen Effekt. Kann ja nicht so schwer sein, das richtig im Artikel zu formulieren. Hätte meine Oma besser gekonnt. Und die hatte von Technik nicht sehr viel Ahnung.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%