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Profit im Orbit In der Raumfahrt entsteht ein neuer Milliardenmarkt – auch in Deutschland

Rund um die Raumfahrt ist ein Milliardenmarkt entstanden, in dem auch deutsche Unternehmen mitspielen. Was sind die Geschäftsmodelle und Technologien?
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SpaceX: Raumfahrt wird zum Milliardenmarkt – auch in Deutschland Quelle: Thomas Kuhlenbeck
Online

Direkt drei US-Milliardäre drängen derzeit ins All.

(Foto: Thomas Kuhlenbeck)

Ganz in Weiß sind die Fabrikhallen gestrichen. „Space X“ steht in silbernen Buchstaben unter dem Dachrand. Nicht groß und prahlerisch, sondern elegant und futuristisch. Wer mit dem Auto an den Hallen in Los Angeles nah am Flughafen vorbeifährt, könnte den Schriftzug leicht übersehen.

Nicht zu übersehen ist hingegen die Falcon-Rakete, die neben dem Eingangsgebäude in den blauen Abendhimmel ragt. Ein Triumph der Ingenieurskunst wie der Betriebswirtschaft: Die neuesten Falcon-Varianten fliegen so zuverlässig und preiswert wie kaum ein anderer Lastenträger zuvor in den Weltraum und kehren anschließend zu großen Teilen unversehrt auf die Erde zurück.

Der Zugang zu den schwer bewachten Hallen an der Rocket Road ist schwer zu erlangen. Space X schirmt sich ab. Beim Besuch des Handelsblatts durften keine Fotos gemacht werden, keine Details aus der aktuellen Produktion beschrieben werden. Nur so viel: Es ist 20 Uhr abends, und die Halle brummt. Überall hämmert, schweißt und klopft es. Hier wird immer gearbeitet, mit Hochdruck, rund um die Uhr und sieben Tage die Woche.

Die Fabrikhallen sind das Reich von Elon Musk. Der Physiker hat mit seinem Unternehmen Tesla nicht nur die Mobilität auf der Straße revolutioniert und mit Paypal das Bezahlen im Internet, sondern mit Space X auch den Weg in den Weltraum. Musk gründete das Unternehmen 2002, anfangs als kleines Projekt, um die US-Weltraumorganisation Nasa zu unterstützen. Doch entwickelte sich daraus eines der erfolgreichsten Start-ups der Gegenwart, das heute mit mehr als 33 Milliarden Dollar bewertet ist.

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Musk hat auf den richtigen Trend gesetzt. Alle Welt spricht von Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz oder dem Quantencomputer. Viel zu wenig Beachtung findet in diesem Diskurs die Weltraumwirtschaft. Dabei hat sich rund um die Raumfahrt in den vergangenen Jahren ein Milliardenmarkt entwickelt. Es geht um viel Geld und enormes Wachstum. Amerika und China liefern sich ein neues Wettrennen um die Vorherrschaft im All.

Neue Anwendungen wie kleine Satelliten sorgen für einen Boom. Die Investmentbank UBS schätzt den jährlichen Umsatz in der Weltraumwirtschaft derzeit auf 400 Milliarden Dollar, ein Wert, der sich bis 2030 verdoppeln soll. Nur ein Viertel der Umsätze entfällt auf staatliche Raumfahrtprojekte, drei Viertel auf Privatwirtschaft.

Neben Musk sind es vor allem zwei weitere illustre Unternehmer, die diesen Trend erkannt und genutzt haben: Amazon-Gründer Jeff Bezos gründete das Raumfahrtunternehmen Blue Origin. Der britische Multiunternehmer Richard Branson brachte vor wenigen Tagen seine Raumfahrtsparte Virgin Galactic an die Börse.

Der Zugang zu SpaceX ist schwer bewacht. Das Unternehmen schirmt sich ab. Quelle: action press
Raketenstart

Der Zugang zu SpaceX ist schwer bewacht. Das Unternehmen schirmt sich ab.

(Foto: action press)

Was alle drei antreibt, ist neben der ewigen Faszination des Alls vor allem die Aussicht auf stetig sinkende Grenzkosten. Die Kosten für Weltraumtechnik werden durch Erfindungen und Unternehmertum schon bald 100-mal geringer sein wie derzeit, ist Bezos überzeugt, und eine „völlig neue Welt“ eröffnen. „Kreativität, Dynamik, ihr werdet die gleichen Dinge im Weltraum sehen, die ich in den vergangenen 20 Jahren im Internet erlebt habe.“

Der entscheidende Unterschied: Bezos und Branson setzten auf Touristenflüge ins All. Ein Zukunftsmarkt, der die in ihn gesetzten Hoffnungen erst noch erfüllen muss. Auch Musk ist nie um eine hochfliegende Vision verlegen. Doch zugleich steckt er tief drin im momentanen Brot-und-Butter-Geschäft der Raumfahrt: zu möglichst geringen Kosten Satelliten im Weltraum zu platzieren, die uns mit Unterhaltung und Informationen versorgen, Autos autonom fahren lassen, Uber und Lyft ihre Fahrdienste ermöglichen oder die Deutsche Bahn wissen lassen, wo Bäume ihre Gleise blockieren.

Deutschland hat keinen Musk und keinen Bezos. Doch auch für die Bundesrepublik bietet die Raumfahrt-Bonanza vielfältige Chancen. Die deutsche Ingenieurs- und Tüftlerexpertise ist wie geschaffen für den Weltraummarkt. Zuverlässigkeit und Innovation sind lebenswichtig im Weltraum, die Verschmelzung von Software und IT mit mechanischer Meisterschaft dringende Voraussetzung – alles bekannte Stärken deutscher Firmen, Industrie 4.0 in Reinform.

Musk ist der Antreiber bei Space X, aber angeleitet werden die Ingenieure und Experten von einem Deutschen, Hans Koenigsmann. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, sagt Koenigsmann, Chefingenieur bei Space X, im Interview mit dem Handelsblatt.

Europäisch-deutsche Firmen wie Airbus oder OHB in Bremen setzten bereits viele Milliarden Euro in der Raumfahrt um. Airbus beispielsweise liefert das Servicemodul für die bemannte Nasa-Raumkapsel Orion. Zahlreiche Start-ups vor allem um Bremen und München arbeiten an kleinen, aber wichtigen Projekten für die Weltraumwirtschaft. „Das halbe Orion-Raumschiff wird in Bremen gebaut. Wir liefern den Amerikanern damit den Weg zum Mond“, sagt Thomas Jarzombek stolz, der Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung.

Im Bundeswirtschaftsministerium von Peter Altmaier kämpft Jarzombek für die Ausweitung der Raumfahrtprogramme. 855 Millionen Euro für die Programme der europäischen Raumfahrtbehörde European Space Agency (ESA) sieht der Bundeshaushalt 2020 vor – Jarzombek hätte sich eine Milliarde gewünscht. Das nationale deutsche Programm enthält zusätzlich 297 Millionen Euro.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigte an, in den nächsten Jahren 700 Millionen Euro für ein bayerisches Luft- und Raumfahrtprogramm auszugeben. Allerdings wurden in diesem Jahr erst 30 Millionen Euro für Projekte bewilligt. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer witzelte denn auch im Handelsblatt-Interview: „Bayern kann ja schon mal vorausfliegen.“

Der Spott fällt leicht bei dem Thema. Schließlich galt die Raumfahrt über viele Jahrzehnte als ein teures Prestigespielzeug mächtiger Männer, als Sinnbild für die Verschwendung von Steuergeld. Lasst uns doch erst einmal die Probleme auf der Erde lösen, bevor wir ins All fliegen: Diese skeptische Haltung ist gerade in Deutschland ausgeprägt. Noch verstärkt wird sie dadurch, dass Raketenstarts gewaltige Mengen des Klimagases C02 verursachen.

Richard Branson läutet die Glocke für sein Weltraumtourismusunternehmen Virgin Galactic. Quelle: AFP
Börsengang in New York

Richard Branson läutet die Glocke für sein Weltraumtourismusunternehmen Virgin Galactic.

(Foto: AFP)

Dabei sind wir auf der Erde längst abhängig von der Raumfahrt. Die ESA schätzt, dass zehn Prozent der Wirtschaftsleistung in der EU inzwischen allein von funktionierenden Navigationssatelliten abhängen. Allmählich setzt sich auch in Deutschland die Erkenntnis durch, dass die Raumfahrt ein Zukunftsmarkt ist, der vielfach bereits ohne Staatsgeld funktioniert – und in dem deutsche Unternehmen gute Chancen haben.

Kramp-Karrenbauer meint es daher durchaus ernst, wenn sie vorschlägt, die neue EU-Agentur für Rüstung und Weltraum dafür zu nutzen, die nationalen Kompetenzen europaweit zusammenzulegen. Das Geschäft im Weltraum kann man nicht im Sprint erobern, es gleicht vielmehr einem Marathon. Projekte laufen nicht Jahre, sondern oft Jahrzehnte. Sie sind hochriskant und komplex.

Vor wenigen Wochen wagte sich der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, auf einem Weltraumkongress seines Verbands aus der Deckung. Der BDI-Chef verlangte vor 400 Gästen aus der Raumfahrtszene und der Berliner Politik, einen deutschen Weltraumbahnhof zu bauen. „Raumfahrt ist für das Industrieland Deutschland ein Schlüssel für Zukunftstechnologien“, so Kempf.

Es geht dabei nicht um riesige Raketenrampen, wie jene in Französisch-Guayana, von denen die Ariane startet, sondern um Startplätze für neue „Mini-Launcher“: Kleinraketen, die Minisatelliten in die Erdumlaufbahn bringen sollen. Enorme Vorteile biete das, so Kempf. Heute müssten Kleinsatellitenhersteller oft Monate warten, bis sie Plätze auf indischen Raketen buchen könnten.

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns lässt bereits seit sechs Monaten prüfen, ob nicht der Flughafen Rostock Laage infrage kommen könnte. Auch der Bundeswehr-Flugplatz Nordholz in Niedersachsen wird untersucht. Und Wirtschaftsminister Altmaier sagte Kempf nach dem Kongress zu, die Idee prüfen zu wollen.

Deutschland liegt mit seinen 297 Millionen Euro für das nationale Raumfahrtprogramm international nur auf Platz 8. „Die Bundesrepublik sollte das Programm mindestens auf das Niveau des französischen Budgets von mehr als 700 Millionen Euro erhöhen“, fordert Kempf.

In wenigen Tagen kommt der Ministerrat der ESA zusammen. Dort beraten die Europäischen Länder, wie viel Geld sie dem Nasa-Pendant in Europa bewilligen. Allerdings stellt sich die Frage, ob in Europa nicht mehr auf Privatwirtschaft gesetzt werden sollte. Die europäische Ariane-Rakete gilt als zuverlässig, aber auch teuer und daher wenig konkurrenzfähig.

Ein Blick in die USA zeigt Überraschendes: Die Budgetkürzungen der Nasa in den Wirtschaftskrisen 2002 und 2008 zwangen die Weltraumbehörde zu einer Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft – und lösten so den Raumfahrt-Gründungsboom in den USA aus, den heute Elon Musk anführt.

Bewusstlos in Moskau

Die Idee zu Space X entstand im Frühjahr 2001 auf einer Autofahrt. Elon Musk hatte mit Freunden das Wochenende am Strand in den Hamptons verbracht und fuhr mit seinem Studienfreund Adeo Ressi zurück nach New York. Die beiden sprachen über ihren Reichtum. Was tun damit? Ressi hatte gerade seine Internetfirma Methodfive verkauft. Der von Musk mitgegründete Bezahldienst Paypal sollte bald an die Börse gehen.

Musk und Ressi kamen auf den Weltraum zu sprechen. Wie wenig seit der Mondlandung 1969 passiert sei. Wie aber die Menschen wieder für das Thema begeistern? Die „offensichtliche“ Sache wäre ein Flug zum Mars, erinnerte sich Ressi in einem Artikel an das Gespräch. Die Idee war geboren. Erst war es eine Maus, dann eine Pflanze, die die beiden 228 Millionen Kilometer weit zum Mars schicken wollten. Ein Symbolakt.

Fehlte nur noch die Rakete. Erste Gespräche mit Arianespace in Paris brachten wenig, die Europäer waren zu teuer. Doch in Paris hörten Musk und Ressi, dass Russland seine umgebauten Interkontinentalraketen loswerden wolle. Die beiden flogen nach Moskau, das Treffen mit der russischen Raumfahrtbehörde war unvergesslich.

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Quelle: imago/ZUMA Press
Elon Musk (links) mit SpaceX-Chefingenieur Hans Koenigsmann

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

(Foto: imago/ZUMA Press)

„Alle zwei Minuten gab es einen Trinkspruch“, erinnerte sich Ressi. Auf Amerika, auf den Weltraum, auf den amerikanischen Weltraum. Einer der letzten Erinnerungen von Ressi war der Anblick von Musk, wie er bewusstlos auf der Tischplatte lag. „Dann war ich auch weg.“

Statt in Russland eine Rakete zu kaufen, kam Musk bald die Idee: selbst bauen. Mehrmals war Musk in Russland, auf seinem letzten Rückflug tippte er die ganze Zeit im Flugzeug in einen Laptop. Bei der Landung zeigte er seinen Begleitern, zwei Raumfahrtingenieuren, seine Tabellenkalkulation. Einer von ihnen war der spätere Nasa-Chef Mike Griffin, heute Staatssekretär im Pentagon.

Die Experten überraschte Musk mit einer simplen und zugleich überzeugenden Rechnung: Wie man eine Rakete für deutlich weniger Geld bauen könnte als jemals zuvor. Griffin fragte ihn, woher er denn die Details habe. Aus Büchern, antwortete Musk.

Der Rest ist Geschichte. Die Falcon 9 revolutionierte die Raumfahrt. So wird die Rakete fast vollständig von Space X selbst gebaut. Das war am Anfang teuer und mühsam, doch konnten die Ingenieure so das Sparpotenzial in jedem noch so kleinen Teil realisieren. Auch können sie auf diese Weise das technische Zusammenspiel von Triebwerk, Steuer- und Lenkeinrichtungen und anderen Elementen optimieren. Und sie können die Rakete so konstruieren, das man sie wiederverwenden kann, was zuvor als kaum machbar galt.

Die Falcon 9 drückte die Kosten für Raumfahrtverhältnisse in fast beispielloser Manier. Von 1970 bis 2000 musste man mit konventionellen Raketen mehr als 18.000 Dollar bezahlen, um ein Kilogramm Fracht ins Weltall zu schicken. Beim Spaceshuttle beliefen sich die Kosten gar auf mehr als 54.000 Dollar. Mit der Falcon 9 kostet ein Kilo Fracht nur rund 2600 Dollar.

Die Preise werden weiter fallen. Alteingesessene Firmen wie Orbital ATK und Northrop Grumman oder die United Launch Alliance von Lockheed Martin Space Systems und Boeing sind aufgewacht und drücken mit ihren Innovationen die Kosten. Immer mehr Satelliten können billig in die Erdumlaufbahn geschossen werden – und das dichte Satellitennetz ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle auch auf der Erde.

Satelliten schwärmen aus

Auch dort sollen schon bald die ersten Menschen landen. Quelle: Stocktrek Images/Getty Images
Marserforschung

Auch dort sollen schon bald die ersten Menschen landen.

(Foto: Stocktrek Images/Getty Images)

Dreizehn Minuten. Sechs Minuten. Vier Minuten. Auf einer schwarzen Digitaluhr tickte mit roten Zahlen der Countdown. Auf der Terrasse des Nasa-Geländes in Cap Canaveral konnten die Gäste in der Ferne die Falcon 9 mit bloßem Auge sehen, umgeben von vier riesigen Blitzableitern. Weißer Dampf wabert um den Rumpf der Rakete hoch, der nach der Betankung mit flüssigem Sauer- und Stickstoff entsteht.

Alles was in der Satellitenbranche Rang und Namen hatte, wartete 2013 im berühmten Raumfahrtzentrum in den Sümpfen von Florida. Space X sollte für den luxemburgischen Anbieter SES einen mehr als drei Tonnen schweren Kommunikationssatelliten in den geostationären Orbit befördern.

Doch immer wieder wurde die Uhr für den Countdown angehalten. Die Techniker und der Computer von Space X fanden laufend Probleme, einmal stimmte der Druck in einer Leitung nicht, dann spielten die Kontrollinstrumente verrückt. Als der Countdown zum dritten Mal neu angesetzt wird, war die Enttäuschung im Raum zu spüren. „Ich glaube, wir ziehen unsere Police besser wieder zurück“, witzelte Jan Schmidt, Chef für die Weltraumsparte bei Swiss Re, dem größten Raumfahrtversicherer der Welt. Er hatte den an Bord befindlichen Satelliten versichert.

Doch wenige Tage später löste sich die Spannung: Space X beförderte den Satelliten einwandfrei in den Weltraum. Wie wichtig das Projekt für das Unternehmen war, zeigte sich am Twitter-Eintrag von Space-X-Chef Elon Musk: „Yes!!!“ Es war ein historischer Meilenstein. Zum ersten Mal beförderte Space X einen kommerziellen Satelliten ins Weltall.

Heute erregt solch ein Unterfangen kaum noch Aufsehen. Satelliten sind Routine, mit ihnen wird das Geld im Weltall gemacht. Die Anzahl der im All befindlichen und funktionsfähigen Satelliten stieg in den vergangenen Jahren sprunghaft auf derzeit mehr als 2000. 2015 wurden 207 Satelliten ins Weltall gebracht, 2017 waren es 453, im vergangenen Jahr 382. Es geht um viel Geld, wie ein detaillierter Report der US-Bundesluftfahrtbehörde FAA aus dem Jahr 2016 zeigt.

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Danach belief sich der gesamte Weltraummarkt im Jahr 2016 auf 345 Milliarden Dollar. Davon entfallen 98 Milliarden Dollar auf TV-Satelliten, das Basisgeschäft der Branche seit vielen Jahren. Der Umsatz stieg von 2011 bis 2016 um elf Prozent. Das Geschäft mit dem globalen Navigationssatellitensystem wuchs noch stärker. Bekannt ist das GPS aus den USA, Galieo heißt das Pendant aus Europa. China baut seit 2011 Beidou oder „Großer Bär“ auf, um die Abhängigkeit vom amerikanischen GPS zu verringern. Insgesamt stieg der Umsatz mit Navigationssatelliten 2011 bis 2016 um ganze 60 Prozent auf 85 Milliarden Dollar.

Analysten erwarten im kommenden Jahrzehnt eine Verdopplung der Umsätze im Weltall. Satelliten werden immer mehr gebraucht, für Mobilfunk, Internet oder Anwendungen wie autonom fahrende Autos. Dafür braucht es ein starkes und verlässliches Signal, das aus dem Weltraum von Satellitenbetreibern wie SES, Eutelsat oder Intelsat verschickt wird. Oder von neuen Unternehmen wie Planet Labs, Iceye oder HawkEye 360.

Cape Charlottenburg

Touristen essen Sahnetörtchen im Café Kranzler. Passanten schlendern über den Berliner Ku’damm. Keiner von ihnen ahnt, dass sich nur weniger Meter über ihren Köpfen ein kleines Weltraumzentrum befindet. Die deutsche Tochter der US-Firma Planet Labs steuert aus der obersten Etage eines Bürogebäudes ihre Minisatelliten. Die Zentrale ist unspektakulär; man sieht nur ein paar Computermonitore. Aber mit einem Knopfdruck können dort die 100 Mitarbeiter Bilder von Bäumen im Amazonas bis zu VW-Parkplätzen in Wolfsburg liefern.

Das Vorhaben von Planet Labs ist die Vermessung der Welt. Das Start-up aus San Francisco betreibt 140 Satelliten, die in niedriger Umlaufbahn einmal täglich jeden Punkt auf der Erde fotografieren. 1,2 Millionen Bilder pro Tag, die die Firma mithilfe Künstlicher Intelligenz auswertet, um für Kunden wie Geheimdienste, Rohstoffhändler oder Agrarbetriebe brauchbare Daten zu liefern. Auch Umweltschutz gilt als neue Boomanwendung für die Betreiber von Kleinsatelliten – was die ökologischen Kosten der Raketenstarts zumindest relativiert. Planet Labs sammelte bereits knapp 400 Millionen Dollar an Risikokapital ein.

Nicht nur die Kosten fürs Hochschießen von Satelliten sind dramatisch gefallen, auch die Satelliten selbst werden immer kleiner und zugleich leistungsfähiger und dazu in höherer Auflage gebaut. Das senkt abermals die Kosten: Vor einigen Jahren kosteten die Teile für einen kleinen Satelliten zwei bis drei Millionen Dollar, heute sind sie für wenige Zehntausend Dollar zu haben.

Beispielsweise sind die Satelliten von Planet Labs kaum größer als ein Schuhkarton. „Im vergangenen Jahr haben wir so viele Satelliten gebaut wie die gesamte Welt zusammengenommen“, sagt Gründer Will Marshall. Der Produktionsort: ein „kleines Labor in San Francisco“.

Ein gewaltiger Unterschied zu den traditionellen Satelliten, die geostationär in rund 35.000 Kilometer Höhe operieren und schwerer als ein SUV sein können. Diese höher platzierten Satelliten umkreisen die Erde nur alle 24 Stunden, bleiben also „geostationär“ über dem gleichen Gebiet – ideal etwa für den Fernsehempfang mit fest ausgerichteten Antennen. Auf einmal können Start-ups mit wenig Geld ihr eigenes Satellitennetz aufbauen.

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Beispielsweise liefert das finnische Start-up Iceye für Kunden wie den Ölkonzern Exxon Mobil Bilder von einem Meter Durchmesser mit hoher Auflösung – unabhängig vom Wetter. Eine aufwendige Radartechnik durchdringt auch Wolken. Weil die Satelliten sich in niedriger Umlaufbahn befinden, kreisen sie ungefähr alle 100 Minuten um die Erde.

Damit erreichen ihre Kameras und Sensoren viel öfter und schneller als zuvor bestimmte Gebiete auf der Erde. Obwohl Iceye nur drei Satelliten besitzt, kann es so sein Werbeversprechen einlösen: „Jeder Quadratmeter, jede Stunde.“ Überall in der Welt kann Iceye jeden Flecken Erde einmal pro Stunde fotografieren und so Tanker auf ihrer Route verfolgen oder Bohrinseln und Leitungen überprüfen.

Das Start-up HawkEye 360 wiederum verfolgt mit seinen Satelliten Radiosignale und verkauft die Daten an Reedereien – um sie beispielsweise vor Piraten zu warnen.

Space X steigt ebenfalls groß in das Geschäft der Minisatelliten ein. Die Firma will die Erde mit einer ganzen Flotte an Internetsatelliten namens Starlink überziehen. Ländlichen und abgelegenen Regionen der Erde soll damit ein Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet ermöglicht werden. Space X plant, zwischen 30.000 und 42.000 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn zu bringen.

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Als ob die Masse an Satelliten nicht reichen würde, verfolgen andere Unternehmen vergleichbare Projekte. So hatte im Februar 2019 eine Sojus-Rakete die ersten sechs Satelliten von OneWeb ins All befördert. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus mit der US-Firma OneWeb, hinter der Internetunternehmer Greg Wyler steht.

Allerdings gibt es nur begrenzten Platz für Satelliten in einer bestimmten Umlaufbahn, Weltraummüll wird zunehmend zum Problem. Aber das sind Sorgen der Zukunft, der Boom wird noch lange weitergehen. Davon profitieren einige Firmen in Deutschland bereits seit längerer Zeit.

Bremen als Raumfahrtcluster

Weltraumcluster in Bremen. Quelle: Ulrich Baumgarten / vario images
Ariane-Montage bei Airbus

Weltraumcluster in Bremen.

(Foto: Ulrich Baumgarten / vario images)

Die ganze Halle ist ein Reinraum. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Druck sind konstant, Staubpartikel müssen draußen bleiben. Also arbeiten die OHB-Mitarbeiter in weißen Ganzkörperanzügen. Ihr Bauauftrag: die restlichen zwölf von 34 Satelliten aus der dritten Serie für das europäische Navigationssatellitensystem Galileo. An den sieben Stationen in der Halle befinden sich Satelliten in verschiedenen Stadien der Fertigstellung.

OHB stand bis 1981 für „Otto Hydraulik Bremen“, ein Reparaturbetrieb für Schiffshydraulik mit fünf Beschäftigten. Mit Aufträgen von der Bundeswehr wuchs das Unternehmen. Mitte der Achtzigerjahre schwenkte OHB erstmals Richtung Raumfahrt um – heute steht das Kürzel für „Orbitale Hochtechnologie Bremen“. Die börsennotierte OHB ist einer von drei „Large Systems Integrators“ der Raumfahrt in Europa mit einer Milliarde Euro Jahresumsatz und 2700 Beschäftigten.

Galileo ist das größte Projekt der Firma. Bereits eine Milliarde Menschen nutzen es, oft ohne dies zu wissen. „Sie merken gar nicht, ob bei den Ortungsdiensten im Hintergrund GPS oder Galileo läuft“, sagt Marco Fuchs, der Sohn der Gründer‧familie und Vorstandsvorsitzende von OHB. Fuchs schätzt, dass 70 Prozent seines Umsatzes staatlich ist, der Rest privat – wobei der private Teil stärker wachsen würde.

Künftig will OHB auch im Raketen-Business mitmischen. Rund 35 Mitarbeiter entwickeln seit diesem Sommer in der „Rocket Factory Augsburg GmbH“ (RFA) eine Billigrakete. Die soll kleine Nutzlasten in den Orbit bringen. Für Ende 2021 ist der erste Start geplant. Wesentliche Teile des Launchers sind laut Marco Fuchs bereits entwickelt und erfolgreich getestet worden.

Damit macht OHB zunehmend Airbus Konkurrenz, bislang in Europa das einzige Unternehmen, das alle Bereiche der Raumfahrt abdeckt: von Raketen über Satelliten, Servicetechnik für Astronauten und Solarpanels, die im All die Energieversorgung sicherstellen. 5000 Beschäftigte der ebenfalls in Bremen beheimateten Airbus-Weltraumsparte setzen bei dem mit Abstand wichtigsten europäischen Space-Unternehmen jährlich über drei Milliarden Euro um.

„Wir sind die Einzigen weltweit, die bis 2024 wirklich die Versorgung der Astronauten für eine Mondlandungsmission sicherstellen können“, sagt Airbus-Raumfahrtchef Andreas Hammer. Er sieht die hiesige Space-Industrie technisch auf Augenhöhe mit Amerikanern, Russen und Chinesen.

Airbus hat das erste Europäische Servicemodul (ESM) für das Nasa-Raumschiff Orion ausgeliefert. Das Modul wird die Astronauten, die 2022 um den Mond fliegen und 2024 dort auch landen sollen, mit Wasser und Sauerstoff versorgen. In der Wüste New Mexicos, auf dem Nasa-Testgelände White Sands, durchläuft das Modul nun diverse Tests.

Airbus profitiert von Amerikas Rückkehrplänen zum Mond. Dahinter steht ein neuer Wettlauf um die Vorherrschaft im Weltall. Wie vor einem halben Jahrhundert wollen zwei Länder unbedingt nach vorn – Kontrahent der USA ist diesmal allerdings nicht die Sowjetunion, sondern China.

Trump bringt Frau auf den Mond

Die Mondgöttin spielte in der chinesischen Überlieferung gerne mit einem weißen Hasen. Jadehase 2 heißt daher das Landfahrzeug, das China vor wenigen Monaten auf der Rückseite des Mondes landen ließ. Ein anspruchsvoll technisches Unterfangen, es gibt keinen direkten Funkkontakt, und es herrschen extreme Temperaturen. Bislang fährt der 140 Kilo schwere, unbemannte chinesische Forschungs-Rover tadellos auf dem Mond herum, liefert Bilder und führt Experimente durch. „Eine eindrucksvolle Errungenschaft“, zollte Nasa-Chef Jim Bridenstine Beifall.

Entspannt sieht die US-Regierung den Vormarsch Chinas im Weltraum aber keineswegs. „Es reicht nicht aus, eine amerikanische Präsenz im Weltall zu haben“, donnerte Präsident Donald Trump. „Wir müssen dominieren.“ Im vergangenen Juni erhöhte er das Budget der Nasa aus eigenen Stücken um 1,6 Milliarden Dollar, nachdem die Raumfahrtagentur sowieso schon mit 21 Milliarden Dollar mehr als jemals zuvor beantragt hatte.

Die Europäische Behörde spielt weltweit nur in der zweiten Liga. Quelle: Reuters
ESA-Raumfahrtprojekt

Die Europäische Behörde spielt weltweit nur in der zweiten Liga.

(Foto: Reuters)

China gibt dagegen mit jährlich 5,8 Milliarden Dollar nur rund ein Viertel so viel für zivile Raumfahrt aus. Allerdings steigen die Zuwendungen, im aktuellen Fünfjahresplan bis 2020 wurden sie zudem als Forschungspriorität ausgewiesen. Die Wirtschaft hörte das Signal: Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua gibt es derzeit 60 private Weltraumunternehmen.

Für Aufmerksamkeit sorgte OneSpace, ein Start-up aus Peking, als es im Frühjahr eine neun Meter hohe Rakete erfolgreich zündete – nach nur drei Jahren Entwicklung. „Space X waren die Ersten in den USA“, sagte Vorstandschef Shu Chang, „wir sind die Ersten in China.“ Die großen Worte sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. OneSpace sammelte bislang erst knapp 80 Millionen Dollar an Kapital ein, in der Raumfahrt eher Kleingeld.

Der Ehrgeiz ist groß in China. In zwei Jahren will das Land eine Forschungsstation in der Erdumlaufbahn eröffnen, um danach einen Astronauten auf den Mond zu schicken. „China ist größer als jeder andere“, sagte Blaine Curcio, Gründer der Branchenberatung Orbital Gateway Consulting in Hongkong, „sie haben mehr Ingenieure und Wissenschaftler.“ Nach Meinung von Curcio sei es nur eine Frage der Zeit, bis das Land „führend“ im Weltraum sein werde.

Trump will genau das verhindern. Dass Amerika ausgerechnet bis 2024 wieder einen Astronauten auf den Mond schicken möchte, ist kein Zufall: Gewinnt Trump die Wiederwahl im nächsten Jahr, wäre das sein letztes Amtsjahr.

Staatliche Raumfahrtprogramme in den USA sind längst nicht mehr nur Sache der Nasa. Das Pentagon gründete auf Anweisung von Trump eine „Raumfahrtentwicklungsbehörde“, die rund elf Milliarden Dollar in fünf Jahren ausgeben will, um insgesamt 1200 Satelliten zu starten. Laut Branchenberatung Bryce summieren sich die Raumfahrtausgaben von insgesamt elf US-Behörden auf jährlich 48 Milliarden Dollar. China kommt zum Vergleich auf elf Milliarden Dollar.

Auch die Privatwirtschaft investiert in den USA stark. Im Schnitt investierten Risikokapitalgeber 3,5 Milliarden Dollar in den vergangenen vier Jahren in Raumfahrt-Start-ups wie Rocket Labs oder HyperSat. Das meiste Geld sammelt 2018 Space X ein, die 800 Millionen Dollar erhielten. 41 der 100 größten Venture-Capital-Firmen haben in Weltraum-Firmen investiert.

„Es ist ein allgemein akzeptierter Bereich geworden“, sagte Chad Anderson, Chef der Branchenberatung Space Angels. Der neben Musk wichtigste amerikanische Weltallunternehmer hat es allerdings nicht nötig, nach Geldgebern zu suchen – Amazon-Gründer Jeff Bezos bringt sein eigenes Kapital mit.

Langstrecke mit dem Raumschiff

Damit will Amazon-Gründer Jeff Bezos Geräte und Menschen zum Mond bringen. Quelle: Polaris/laif
Raumfähre „Blue Moon“

Damit will Amazon-Gründer Jeff Bezos Geräte und Menschen zum Mond bringen.

(Foto: Polaris/laif)

Dunkle Pilotenbrille, schwarze Fliegerjacke, blaue Jeans – Jeff Bezos sah aus wie Tom Cruise im Film „Top Gun“. Statt vor einem Kampfjet stand der Amazon-Gründer vor einer Rakete, auf der noch die Brandspuren von mehrfachen Flügen zu sehen waren. So inszenierte sich Bezos 2017 auf einer Fachkonferenz im US-Bundesstaat Colorado. Erstmals sprach er dort ausführlich über seine Weltraumpläne.

Mit seiner Weltraumfirma Blue Origin will Bezos Touristen ins All schießen. Bis zu elf Minuten dauert die Reise in der voll automatisierten Rakete mit übergroßen Fenstern und Ledersitzen. Der Flugpreis werde „mehrere Hunderttausend Dollar“ betragen, wie Blue-Origin-Vorstandschef Bob Smith vor Kurzem anmerkte.

Das würde auf Augenhöhe liegen mit Konkurrent Virgin Galactic, der mithilfe eines Raketenflugzeugs ebenfalls Touristen an den Rand des Weltalls befördern und dafür 250.000 Dollar verlangen will. Beide Unternehmen haben sich noch auf keinen genauen Termin festgelegt, visieren aber laut Anträgen bei US-Behörden das Jahr 2020 für die ersten Starts an.

Während Satellitenstarts und staatliche Forschungsmissionen das Raumfahrtgeschäft der Gegenwart verkörpern, könnten Touristenflüge ins All den Beginn einer neuen Ära markieren. Nicht nur entsteht hier ein Markt, den die Analysten von UBS 2030 bei einem Jahresumsatz von drei Milliarden Dollar sehen – mit stark steigender Tendenz.

Ökonomisch wichtiger: Passagierraumschiffe schaffen die technischen Voraussetzungen für einen neuen Hyperschall-Flugmarkt auf der Erde. Insgesamt gibt es derzeit 800 Direktflüge mit mehr als zehn Stunden Flugzeit, auf denen jährlich 150 Millionen Menschen etwa von New York nach Singapur oder von Dubai nach Dallas transportiert werden. Die Nachfolgemodelle der wieder verwertbaren Raumschiffe könnten eines Tages auch herkömmlichen Langstreckenjets Konkurrenz machen.

Kreativität, Dynamik – ihr werdet die gleichen Dinge im Weltraum sehen, die ich in den vergangenen 20 Jahren im Internet erlebt habe. Jeff Bezos (Amazon-Gründer und Weltraum-Unternehmer)

Nach Rechnung von UBS könnte hier ein Markt von jährlich mindestens 20 Milliarden Dollar Umsatz entstehen. Bei einem Ticketpreis von 2500 Dollar braucht es dafür allerdings ein Raumschiff mit mehr als 300 Sitzplätzen, um den anvisierten Umsatz der UBS-Analysten zu erzielen. Alternativ könnten die Anbieter in einem kleineren Gefährt auch einen höheren Ticketpreis verlangen. Wer würde nicht für einen kleinen Flug durchs Weltall so viel Geld auf den Tisch legen wie sonst für ein herkömmliches First-Class-Ticket?

Schon heute werden am Flughafen London Heathrow die Gäste in der „Upper Class Lounge“ von Richard Bransons Fluggesellschaft Virgin von einem Modell seines Weltraumflugzeugs begrüßt. Ein kleiner Vorgeschmack darauf, wie das Fliegen übermorgen aussehen könnte. Und gerade für die bodenständigen Deutschen ein Hinweis darauf, dass großes Unternehmertum immer auch bedeutet, groß zu träumen und langfristig zu denken.

Jetzt kommt es darauf an, dass die Bundesrepublik zur richtigen Mischung aus staatlicher Förderung und privater Initiative findet, um auch Deutschland weit vorn mitspielen zu lassen im Milliardengeschäft mit der Raumfahrt.

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