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PTScientists Berliner Raumfahrt-Start-up meldet Insolvenz an

Die Firma baut seit 2008 an einem Landegerät und will auch ein LTE-Funknetzwerk auf dem Mond einrichten. Nun muss PTScientists Insolvenz anmelden.
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„Der Insolvenzantrag wirft uns zeitlich etwas zurück, weil wir zunächst gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter die weitere Finanzierung des Unternehmens sichern müssen.“ Quelle: Uta Wagner
Robert Boehme, Chef von PTScientists

„Der Insolvenzantrag wirft uns zeitlich etwas zurück, weil wir zunächst gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter die weitere Finanzierung des Unternehmens sichern müssen.“

(Foto: Uta Wagner)

BerlinDas Berliner Raumfahrt-Start-up PTScientists hat Insolvenz angemeldet und ringt um die Umsetzung seiner geplanten Mondmission. Es sei nicht gelungen, rechtzeitig die notwendigen Investitionen und Fördergelder zu bekommen, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag.

„Der Insolvenzantrag wirft uns zeitlich etwas zurück, weil wir zunächst gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter die weitere Finanzierung des Unternehmens sichern müssen“, räumte Firmenchef Robert Boehme per Mitteilung ein.

PTScientists baut seit 2008 ein Mondlandegerät sowie einen Rover und will seine Geräte 2021 auf den Erdtrabanten bringen. Das Unternehmen schätzt die Kosten dafür auf 120 Millionen Euro. Wie viel Geld davon noch fehlt, blieb zunächst offen. „Wir sind optimistisch, dass wir unsere Mission trotzdem umsetzen können“, bekräftigte der Sprecher. Ob der Zeitplan für den Flug 2021 noch haltbar ist, sei zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar.

Zu den Plänen von PTScientists gehört unter anderem, langfristig ein LTE-Funknetzwerk auf dem Mond einzurichten. Zudem will die Firma regelmäßig Transporte zum Mond anbieten und arbeitet dafür mit dem europäischen Raketenbauer Ariane zusammen.

Mehr: Der Milliardär Richard Branson will Virgin Galactic an die Wall Street bringen. Dafür fusioniert die Weltraumfirma mit dem Unternehmen eines Ex-Managers von Facebook.

  • dpa
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