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Raumfahrt Erneut Panne bei russischem Satellitenstart

Ein russischer Kommunikationssatellit hat sich auf dem Weg ins All früher als geplant von seiner Trägerrakete getrennt. Zum wiederholten Mal erlebt die Raumfahrtnation Russland damit einen Rückschlag im All.
09.12.2012 - 15:51 Uhr Kommentieren
Eine Transportrakete des Typs Progress-M-12M startet vom russischen Raumfahrtbahnhof Baikonour. Quelle: AFP

Eine Transportrakete des Typs Progress-M-12M startet vom russischen Raumfahrtbahnhof Baikonour.

(Foto: AFP)

Moskau Beim Start eines russischen Satelliten hat es erneut eine Panne gegeben. Der Kommunikationssatellit Jamal-402 habe sich vier Minuten früher als vorgesehen von der Trägerrakete gelöst und dadurch nicht die vorgesehene Umlaufbahn erreicht, teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos am Sonntag mit. Sie habe jedoch die Steuerung des Satelliten übernommen und arbeite nun an einer Lösung. Zuletzt hatte es mehrfach Pannen beim Start russischer Satelliten gegeben, zudem ging ein unbemanntes Versorgungsmodul für die Internationale Raumstation (ISS) verloren.

Der Satellit könne mithilfe seines eigenen Antriebs die gewünschte Umlaufbahn erreichen, hieß es aus Kreisen von Roskosmos. Dadurch würde sich jedoch dessen Lebensspanne verkürzen. Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, eine Kurskorrektur könne drei Tage dauern. Der Satellit war am Samstag um kurz nach 14.00 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan an Bord einer Proton-M-Rakete gestartet. Auftraggeber ist die Raumfahrt- und Telekommunikationssparte des Gaskonzerns Gazprom.

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