Raumfahrt SpaceX schickt Satelliten für deutsch-amerikanisches Forschungsprojekt ins All

Bereits zum zehnten Mal in diesem Jahr schickt Elon Musks Firma eine Rakete ins All. Mit an Bord dieses Mal: Forschungssatelliten mit deutscher Beteiligung.
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SpaceX strebt in diesem Jahr rund 30 Missionen an, 2017 waren es 18. Quelle: AP
Start der Falcon 9

SpaceX strebt in diesem Jahr rund 30 Missionen an, 2017 waren es 18.

(Foto: AP)

New YorkWährend Elon Musk am Boden mit Problemen bei seinem Massenfahrzeug Tesla Model 3 kämpft, läuft es für den Multiunternehmer jenseits der Straße besser. Am Dienstag startete seine Raumfahrtfirma SpaceX erfolgreich ihre zehnte Mission ins All in diesem Jahr.

Die Falcon 9, die teilweise aus Teilen einer zuvor gestarteten Rakete gefertigt wurde, hob um 12:47 Uhr von der Vandenberg Air Force Station an der kalifornischen Küste ab. An Bord befanden sich unter anderem fünf Satelliten der US-Firma Iridium Communications, die das größte kommerzielle Satellitennetz der Welt ersetzen will. Die Aktien von Iridium zogen am Dienstag knapp sieben Prozent an.

Die Mission von SpaceX umfasste darüber hinaus auch den Start von gemeinsamen Forschungssatelliten der Nasa und des Deutschen Forschungszentrums für Geowissenschaften. Sie messen die Verteilung der Erdmasse und können laut der US-Weltraumbehörde Veränderungen in Eisdecken, Gletschern und des Meeresspiegels beobachten.

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Wiederverwendbare Raketenkomponenten sind entscheidend für die Strategie von SpaceX, die Kosten von Weltraumreisen drastisch zu reduzieren. Anfang Mai hat das Unternehmen eine neue Version der Falcon 9 auf den Markt gebracht. Diese soll mindestens zehnmal mit eingeschränkter Modernisierung und innerhalb von 24 Stunden zweimal eingesetzt werden können.

SpaceX strebt in diesem Jahr rund 30 Missionen an, 2017 waren es 18. Das im kalifornischen Hawthorne ansässige, nicht börsennotierte Unternehmen wird mit etwa 25 Milliarden Dollar bewertet. Unter den mit Risikokapital finanzierten Firmen sind nur der Fahrdienst Uber und der Wohnungsvermittler Airbnb noch wertvoller.

  • Bloomberg
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