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Raumfahrt SpaceX schießt nach Testflug-Explosion einen Satelliten ins All

SpaceX-Chef Musk hat mit einer altgedienten Raketenversion einen Satelliten in den Weltraum befördert. Bei Konkurrent Virgin Galactic des Unternehmers Branson verläuft ein Test nicht nach Plan.
14.12.2020 - 06:49 Uhr Kommentieren
Das Videostandbild zeigt eine neue Rakete der Raumfahrt-Firma SpaceX beim Start. Quelle: dpa
SpaceX-Rakete bei Testlandung explodiert

Das Videostandbild zeigt eine neue Rakete der Raumfahrt-Firma SpaceX beim Start.

(Foto: dpa)

Cape Canaveral Wenige Tage nachdem eine neue SpaceX-Rakete bei einer Testfluglandung explodiert war, hat das Raumfahrt-Unternehmen mit einer altgedienten Raketenversion einen Satelliten für einen US-Radioanbieter ins All befördert. Die unbemannte „Falcon 9“-Rakete sei am Sonntag (Ortszeit) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet, teilte das Unternehmen bei Twitter mit. Auch der Satellitenradio-Anbieter SiriusXM berichtete, der Start sei erfolgreich verlaufen und der Satellit funktioniere wie geplant.

Es war bereits der siebte Flug für die erste Raketenstufe, die auch diesmal wieder sicher auf dem Auffang-Schiff „Just Read the Instructions“ (auf Deutsch etwa: Lies einfach die Gebrauchsanweisung) landete. Der Start war ursprünglich bereits für Samstag geplant gewesen, wurde aber um einen Tag verschoben, um noch weitere Tests durchzuführen, wie es hieß.

Vergangene Woche war die unbemannte neue SpaceX-Rakete „Starship“ nach einem Testflug aufgrund eines Problems mit dem Treibstoffsystem bei der Landung explodiert. SpaceX-Gründer Elon Musk hatte sich nach dem Test im US-Bundesstaat Texas aber trotzdem zufrieden gezeigt: „Wir haben alle Daten bekommen, die wir brauchen.“

„Starship“ soll nach Musks Plänen irgendwann Fracht und Menschen zum Mond und zum Mars befördern. Die Rakete soll komplett wiederverwendbar werden. Bei den aktuellen „Falcon“-Raketen landet nur ein Teil der Stufen wieder auf der Erde, um erneut eingesetzt zu werden.

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    Auch ein Test von Konkurrent Virgin Galactic, gegründet vom britischen Unternehmer Richard Branson, verlief anders als geplant: Das bemannte Raumflugzeug „VSS Unity“ sollte am Samstag eigentlich vom US-Bundesstaat New Mexico aus den Weltraum erreichen.

    Anstelle dessen mussten es die beiden Piloten nach der Trennung vom Mutterschiff wieder auf der Erde landen. Es habe wohl ein Problem mit der Computerkommunikation gegeben, teilte das Unternehmen mit. Der Test solle nun ausgewertet werden und bald ein neuer folgen.

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    • dpa
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