Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Raumfahrt Tanken im All – ein Start-up will Raumschiffe mit Wasser antreiben

Zapfsäule im All, als Treibstoff Wasser: Ein amerikanisch-russisches Start-up will das möglich machen. Funktioniert der Plan von Mikhail Kokorich, könnte er die Raumfahrt revolutionieren.
Kommentieren
Mikhail Kokorich, Gründer des Start-ups Momentus, will mit seiner Technologie das Sonnensystem erforschen. Quelle: Jonny Setiawan
Sonnensystem

Mikhail Kokorich, Gründer des Start-ups Momentus, will mit seiner Technologie das Sonnensystem erforschen.

(Foto: Jonny Setiawan)

DüsseldorfWenn das klappt, hätte Mikhail Kokorich die Raumfahrt revolutioniert. Denn der Gründer des US-russischen Start-ups Momentus will Raumschiffe künftig ausschließlich mit Wasser betreiben. Weil Wasser auch an vielen Orten im Sonnensystem verfügbar ist, hat sich der Ingenieur langfristig zum Ziel gesetzt, dass Raumschiffe diesen neuen Treibstoff direkt im Weltraum fördern können.

Dann müssten sie nicht wieder zur Erde zurückkehren. Möglich machen sollen das Mikrowellen, mit denen Momentus Wasser als Reaktionsmasse für einen Antrieb nutzen will. Die Technologie von Momentus soll effizienter und leistungsfähiger sein als Ionenantriebe mit Xenon-Gas.

Größere Anwendungsbeispiele hat es bereits gegeben, schreibt das Fachportal „TechCrunch“. Sollte seine neue Technologie tatsächlich in Zukunft zum Einsatz kommen, wäre sie dreimal so effizient wie chemische Triebwerke. Verglichen mit herkömmlichen Antrieben soll eine Reise zu einer geostationären Umlaufbahn mit Kokorichs System nur halb so lang wie sonst dauern.

Sein Antrieb könnte künftig Objekte zwischen einem niedrigen Erdorbit und höheren Umlaufbahnen oder sogar in den Rest des Sonnensystems bringen, sagt Kokorich.

Wie gut die Triebwerke mit Wasser funktionieren werden, muss sich laut dem Ingenieur aber erst noch zeigen. Der Raketenstartanbieter ECM Space plant, bereits im kommenden Jahr ein Testgerät an Bord eines Mikrosatelliten ins All zu bringen.

Startseite

0 Kommentare zu "Raumfahrt: Tanken im All – ein Start-up will Raumschiffe mit Wasser antreiben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote