Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Raumfahrt Weltraumschrott nähert sich Raumstation

Schrottalarm auf der Internationalen Raumstation ISS: Ein Trümmerstück einer alten Ariane-5-Rakete könnte der Station am Freitag gefährlich nahe kommen. Möglicherweise muss die ISS ihre Bahn ändern.
Kommentieren
Notfalls müsste die ISS dem Schrottstück ausweichen. Quelle: ap

Notfalls müsste die ISS dem Schrottstück ausweichen.

(Foto: ap)

HB CAPE CANAVERAL. Ein riesiges Stück Weltraumschrott kreuzt den Kurs der Internationalen Raumstation ISS. Die Nasa beobachtete am Mittwoch das Trümmerstück, bei dem es sich um den drei Jahre alten Rest einer europäischen Ariane-5-Rakete handelte. Es sehe so aus, als ob das Teil am Freitag etwa drei Kilometer an der ISS vorbei fliegen werde, erklärte Nasa-Sprecher John McCullough. Das sei zwar näher als zunächst gedacht, aber es sehe immer noch „sehr positiv“ für die ISS und die angedockte „Discovery“ aus.

Der für Donnerstag geplante Ausstieg von zwei Astronauten in den Weltraum sei nicht gefährdet, hieß es. Die Nasa wollte die Flugbahn des Schrotts aber weiter genau beobachten, um auch das geringste Risiko für die ISS und die angedockte Raumfähre „Discovery“ auszuschließen. Die ISS könnte notfalls ihre Bahn verändern.

Die beiden Besatzungen arbeiteten unterdessen unvermindert weiter und brachten Fracht aus der „Discovery“ in die ISS. Sie installierten unter anderem auch einen neuen Schlafraum. Am Donnerstag sollen zwei Astronauten einen neuen Ammoniak-Tank an der ISS anbringen.

Die „Discovery“ bleibt noch bis Dienstag an der ISS. Mit dabei ist auch der schwedische ESA-Astronaut Christer Fuglesang, der bereits zum zweiten Mal im All ist. Er soll die ISS auf die Ankunft des in Europa gebauten Verbindungsmoduls „Tranquility“ vorbereiten, das im Februar kommenden Jahres zur Raumstation gebracht werden soll.

Startseite

0 Kommentare zu "Raumfahrt: Weltraumschrott nähert sich Raumstation"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote