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Raumsonde ExoMars Marssonde vor kritischer Kurskorrektur

Mit der Mission ExoMars wollen Russland und die europäische Weltraumbehörde Esa gemeinsam den Roten Planeten erkunden. Doch zuvor muss sich die Raumsonde bei einem kritischen Manöver im All bewähren.
Im Oktober soll die Sonde in eine Umlaufbahn um den Mars einschwenken. Quelle: dpa
Raumsonde ExoMars

Im Oktober soll die Sonde in eine Umlaufbahn um den Mars einschwenken.

(Foto: dpa)

Paris Knapp drei Monate vor der geplanten Ankunft auf dem Roten Planeten bereitet die Europäische Raumfahrtagentur Esa das erste Weltraummanöver ihrer ExoMars-Sonde vor. Durch die Kurskorrektur werde Energie gespart, erklärte Esa-Spezialist Michael Khan bei einem Briefing am Dienstag.

Das etwa 50-minütige Manöver gilt als einer der kritischen Momente des gut siebenmonatigen Fluges und soll am Donnerstag starten. Für die Kurskorrektur wird das Triebwerk gezündet und die Geschwindigkeit der Sonde gedrosselt.

Die Spur führt ins All
Spur ins All
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Eine leuchtende Spur zeichnet die Atlas-Rakete nach ihrem Start von Cape Canaveral in Florida. Die Rakete bringt einen unbemannten Raumtransporter mit Nachschub für die Raumstation ISS auf den Weg. Obwohl solche Versorgungsflüge längst Routine sind, geht gerade von nächtlichen Raketenstarts immer noch eine große Faszination aus.

Schallmauer durchbrochen
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Mit einer speziellen Fototechnik, der Schlierenfotografie, wurde diese Aufnahme gemacht. Sie macht die Schockwellen sichtbar, die auftreten, wenn ein Überschalljet die Schallmauer durchbricht.

Moderne Kunst 1
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Kein abstraktes Gemälde, sondern Riffs vor der Küste der Bahamas zeigt dieses Bild, das Astronauten der Raumstation ISS machten. Bei den kräftigen blauen Linien zwischen den Riffs handelt es sich um Priele - Wasserläufe, die ihr Entstehen den Gezeiten verdanken.

Moderne Kunst 2
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Auch dieses abstrakte "Gemälde" wurde von der ISS ausgemacht. Die Astronauten fotografierten ein Gebiet in Australien, über das die Raumstation gerade hinweg zog.

Selfie im All
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"Warum eigentlich immer nur die Erde fotografieren?" dachte sich US-Astronaut Scott Kelly und richtete während eines Weltraumspaziergangs seine Kamera mal auf sich selbst.

Rücksturz zur Erde
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Friedlich schwebt die Sojus-Raumkapsel am Fallschirm zurück zur Erde. Mit an Bord: Die Raumfahrer Scott Kelly und Michail Kornienko, die mehr als ein Jahr auf der Raumstation ISS verbracht hatten.

Aufbruch ins All
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In die andere Richtung ging es im Juni 1983 für Sally Ride, die an Bord des Spaceshuttles Challenger als erste US-Amerikanerin ins All flog.

Die Instrumente an Bord der Sonde würden regelmäßig getestet, sagte Projektmanager Ian Thomas bei dem Video-Briefing. Bislang funktioniere alles einwandfrei.

Mit ihrem Forschungsprogramm ExoMars begeben sich die europäische Raumfahrtagentur Esa und ihr russischer Partner Roskosmos auf die Suche nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten. Zugleich vertiefen sie ihre Zusammenarbeit in politisch schwierigen Zeiten zwischen dem Westen und Russland

Esa und Roskosmos wollen dem Nachbarplaneten der Erde seine Geheimnisse mit einer Reihe von Spezialinstrumenten entlocken. Dafür investiert die Esa mehr als 1,3 Milliarden Euro, Roskosmos legt Schätzungen zufolge eine weitere Milliarde drauf.

Vorbereitung für eine Rover-Mission
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