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Riskante Kontakte Stephen Hawking warnt vor Aliens

Der britische Kosmologe Stephen Hawking hat keine gute Meinung von Außerirdischen. In einer aktuellen Dokumentation warnt er vor einer möglichen Kontaktaufnahme mit hoch entwickelten Aliens.
9 Kommentare
Steven Hawking warnt vor den Gefahren außerirdischer Zivilisationen. Quelle: dpa

Steven Hawking warnt vor den Gefahren außerirdischer Zivilisationen.

(Foto: dpa)

HB LONDON. Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist von der Existenz Außerirdischer überzeugt – von einer Kontaktaufnahme mit ihnen rät er aber dringend ab. Eine Kommunikation mit ihnen sei „zu riskant“ für die Menschen, warnt Hawking in einer Fernsehdokumentation, die der Discovery Channel im nächsten Monat in Großbritannien ausstrahlen will.

„In meinem mathematischen Hirn machen die Zahlen allein das Denken über Außerirdische völlig rational“, sagte der 68-Jährige, der zu den weltweit bekanntesten Kosmologen zählt. „Die wahre Herausforderung ist, herauszufinden, was Außerirdische wirklich sind.“

Das Universum habe 100 Milliarden Galaxien, jede von ihnen mit Millionen Sternen, rechnet Hawking den Zuschauern vor. In solch einem Raum sei es unwahrscheinlich, dass die Erde der einzige Planet ist, auf dem es Leben gibt. Allerdings sei es wahrscheinlich, dass das meiste außerirdische Leben Kleinlebewesen und einfachen Tieren entspreche.

Weiterentwickelte Lebensformen könnten aber wie Nomaden durchs All ziehen, um zu erobern und zu kolonisieren. Eine Kontaktaufnahme mit einer solchen Spezies sei „ein wenig zu riskant“, so der Astrophysiker, der an der Muskelschwäche ALS leidet und an den Rollstuhl gefesselt ist. „Wenn uns Außerirdische jemals besuchen, wird der Ausgang, so denke ich, genauso sein wie die Landung von Christopher Columbus in Amerika, was für die Eingeborenen nicht sehr gut ausging.“

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9 Kommentare zu "Riskante Kontakte: Stephen Hawking warnt vor Aliens"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Zu Kommentar 8

    Selbstverständlich gibt es eine wahre schöpfende Kraft, ein materieloses Jenseits für unseren Geist (oder auch Seele) und es gibt eine nachweisbare positive Funktion des betens. Aber das ist alles nicht greifbar und wird wohl für immer und ewig eine Glaubenssache bleiben. Gleichwohl sind namhafte Wissenschaftler (Physiker, darunter auch Lehrstuhlinhaber) zusehends bereit, aus den ebenfalls nicht fassbaren Rätseln der Quantenphysik ein glaubhaftes Jenseits abzuleiten. Dazu gibt es interessante Hypothesen, die deutlich machen, wie sehr Religion und Wissenschaft sich annähern.

    Die hingegen sehr wohl greifbaren Gotteshandlungen mit ihrem Neid, Egoismus, Straf- und Lohngehabe, wirken da befremdlich. Neben aller Exegese sind wir erst seit wenigen Jahrzehnten in der Lage und im Geiste so frei, dass wir die Gotteshandlungen aus technologischer, physikalischer und kriminologischer Sicht interpretieren. Das ist eine aufwändige beweisführung. So deutlich das Ergebnis ist, so wenig ist es einem zur Glaubenskritik bereiten Menschen mal eben so möglich, über die Jahrtausende zu reflektieren und zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen. in dieser Angelegenheit kann nicht der Satz gelten: „Das würde doch jeder merken!“. Man kann auch nicht im Spaziergang die geistigen blockaden einer Jahrhunderte währenden Religionsschule überwinden.

    Zitat: ‚Und in welcher Weise hätte sich der Wert der Erde…für einen außerirdischen Profiteur seit dem Aufkommen der monotheistischen Religionen erhöht…?’

    Ein Planet ist immer eine investition wert. Wie gehen wir in unserer Wirtschaft vor, wenn wir an eine „feindliche Übernahme“ eines anderen Unternehmens denken? Wenn alles voller Friede, Freude, Sonnenschein ist, und wenn jeder zufrieden seine Gewinne schreibt, dann ist auch niemand zur Übergabe bereit. Da müssen schon verlockende Angebote her. Was in der Wirtschaft hohe Abfindungen sind, wären hier Versprechungen über das Leben nach dem Tod, dem Himmel und das Paradies. Oder man nutzt desolate Situationen und den einhergehenden hohen Leidensdruck für billige Übernahmen aus, weil dann jeder nach dem rettenden Strohhalm greift. Schauen wir uns die Weltwirtschaft und den Kampf der Kulturen an. Der Satz „Not lehrt beten“ könnte für den einen oder anderen wieder an bedeutung gewinnen.

    Zitat: ‚Was könnte / sollte die Menschheit denn ihrer Meinung nach tun, um die Gefahren durch einen solchen falschen Gott zu minimieren?’

    Die Antwort ist schwierig. Dafür ist hier kein Raum und sie kann in dieser Form kaum akzeptiert werden, weil sie auf eine Kette von indizien beruht, die letztlich eine Theorie formen. Nun denn, trotzdem:

    Wenn irgendeine Superzivilisation das „alle-Schäfchen-kommen-zu-mir-Projekt“ angeschoben hat, dann wird sich niemand persönlich vor Ort um die Unternehmenserfolge kümmern und mühselig zu Fuß auswerten, wie es denn wohl um die Gemeinde steht. Man kann uns schließlich nur vor den Kopf schauen und die statistischen Zahlen über Religionszugehörigkeit und Kirchgänger sagen nichts über die wahre Gottessehnsucht aus. Aber seit der weltweiten installation des sog. „Globalen bewusstseinsprojektes“ wissen wir, dass man gleichzeitiges und gleichgerichtetes Denken (Hinwendung/Konzentration auf ein Ereignis) ab einer bestimmten Größenordnung/bedeutung messen kann.

    Schauen wir und die letzte göttliche Verfügung an: ‚betet bitte fünfmal am Tag immer zur gleichen Zeit mit derselben Konzentration auf die eine Sache und in dieselbe Richtung.’

    Was wir im Ansatz können (siehe Globales bewusstseinsprojekt), darf man einer eventuellen Superzivilisation erst recht zuschreiben. Vielleicht ist das ein tauglicher indikator für die Controllingmannschaft Gottes? Vielleicht würde wir diesen aushebeln, wenn jeder autark und im Glauben an die wahre Schöpfungskraft betet? Und vielleicht ließe man dann mangels positiver Ergebnisse das Projekt Erde fallen. Zu viele vielleicht? Es gibt auch irdische Unternehmungen, die gewaltige Projekte in den Sand setzen. Alles ist relativ.

    Doch eines ist uns klar: Selbstverständlich wird weiterhin im Sinne Gottes gebetet, geopfert, gewidmet und geweiht. Uns bleibt nur zuzuschauen und abzuwarten. So einfach ist das eben nicht mit dem „Schnellmerkern unter den Gläubigen“.

  • Die Juden, Christen und Muslime glauben an Gott als das höchste Wesen, das am Anfang Alles geschaffen hat und das Wohl und Heil der Menschen will.

    Das Wesen im von ihnen geschilderten Szenario würde eher wie ein klassischer Sektenführer agieren, hätte also sein eigenes Wohl und nicht das der Menschen im Sinn. Es wäre nicht Gott (und die Gläubigen würden das sicher auch schnell merken).

    Allerdings sehe ich für für dieses Szenario bisher keine Anhaltspunkte. Wir haben bisher noch nichts an Außerirdische abgeliefert. Und in welcher Weise hätte sich der Wert der Erde als Ganzes für einen außerirdischen Profiteur seit dem Aufkommen der monotheistischen Religionen erhöht, so dass ein fortlaufendes Zuwarten lohnend gewesen wäre?

    Wir haben die geförderten bodenschätze und Rohstoffe nicht abholbereit gehortet, sondern alles immer von der Hand in den Mund verbraucht. Richtig zugenommen hat nur die Anzahl der Menschen, der Autos und Atomwaffen, die Umweltverschmutzung im Allgemeinen und die Menge an Atommüll im besonderen. Das soll eine Wertsteigerung sein?

    Allerdings wäre das Kind schon längst in den brunnen gefallen, und Hawking müsste jetzt nicht mehr warnen.

    Aber wo wir schon einmal so schön am Spekulieren sind: Was könnte / sollte die Menschheit denn ihrer Meinung nach tun, um die Gefahren durch einen solchen falschen Gott zu minimieren?

  • @investorix

    Der beste Weg zur Vereinnahmung der Güter eines anderen ist die Gewinnung der bedingungslosen Hingabe seiner selbst. Prinzipiell bittet, betet, fleht und erwartet doch bereits die halbe Welt, dass der außerirdische Gott wie versprochen wiederkehren möge. Das ist sachlich und nüchtern feststellbar. ich bin kein Esoteriker. Würde man dem initiator der Sache (dem sog. Gott) dann die Erde verwehren? Religion und Politik sind auch in westlichen Staaten keine zwei Paar Schuhe mehr. in den USA bestimmen die Evangelikalen die Politik. Die orthodoxen Juden bezeichnet man mittlerweile als die „israelischen Taliban“. Und wer tagtäglich bereit ist, zur Huldigung Gottes sein Leben zu geben (siehe extreme Muslime), der gibt erst recht die ganze Erde in die Hände Gottes. Das gut ausgefeilte Programm des „Unternehmens Gott“ trägt doch erkennbar gute Früchte. Es vergeht nicht einen Tag ohne Nachrichten aus der Rubrik „Kampf der Kulturen“. Der investor kann sich zurücklehnen und den Reinigungsprozess abwarten.

    Eigentlich ist es recht einfach:
    1.
    Wenn in Sachen biblischer Gott (somit auch dem Gott der Muslime und der Juden) nicht Nichts war und
    2.
    wenn es doch eher unwahrscheinlich ist, dass sich aus dem materielosen Jenseits die wie auch immer geartete wahre Schöpfungskraft personifizierte, um auf unserer relativ nichtigen Erde eine exklusive Auslese zu treffen (soviel zum Thema Esoteriker), dann
    3.
    wären wir bei Stephen Hawkings Gedankengängen (die aber nicht nur er hat).

  • @Judas Arias
    Das ist jetzt aber "e ganns anner Technig".

    Statt auf das Abgreifen von Rohstoffen und Lebensraum sind die Aliens resp. ihr oberster Chef auf unsere Huldigungen scharf?

    Genau wie der Glaube weder zu beweisen noch zu widerlegen, aber mir doch etwas zu esoterisch.

  • Die Kontaktaufnahme mit Engeln.

  • Laut Hawking könnten Außerirdische nicht weniger an Ressourcen unseres Planeten interessiert sein als wir selbst: "Wir müssen uns nur selbst ansehen, um zu verstehen, wie sich intelligentes Leben auch zu einer Form entwickelt haben könnte, wie wir sie besser nicht treffen wollen sollten. ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass sie in gigantischen Schiffen nach einem zu erobernden Planeten Ausschau haltend, nomadisierend durchs All ziehen…“

    interessante Schützenhilfe erhält Hawking aus dem Vatikan, und zwar bereits im Mai 2008. Laut dem Chefastronom des Vatikans sei es Katholiken nicht verboten, an Außerirdische zu glauben. Es mache sehr wohl Sinn, an Leben auf anderen Planeten zu glauben. Selbst die Überzeugung an anderen Ortes höher entwickeltes Leben stehe nicht im Widerspruch zum Glauben… Allerdings verstoße die Anbetung oder religionsähnliche Verehrung vermeintlicher Außerirdischer dem Gebot, wonach Christen keinen anderen Gott verehren sollen (Originaltext siehe http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/interviste/2008/112q08a1.html

    Ebenfalls interessant:

    Was Hawking ausspricht, lesen wir in 2. Mose 19,5, denn dort spricht kein geringerer als Gott selbst Hawkings befürchtungen aus:

    „Und nun, wenn ihr fleißig auf meine Stimme hören und meinen bund halten werdet, so sollt ihr mein Eigentum sein…denn die ganze Erde ist mein.“

    Zeit und Raum sind seit Albert Einstein bekanntermaßen relativ. Es ist akzepziert, dass der Einwand der unüberbrückbaren Entfernung und des unwahrscheinlichen Zusammentreffens ausgerechnet zu der Zeit, in der sich auf der Erde unser intelligentes Leben entwickelt hat, nicht mehr zählt. Was wäre, wenn extraterrestrische Akteure äußerst subtil vorgehen, um einen ganzen Planeten zu vereinnahmen? Hawking macht aus der grundsätzlichen Annahme keinen Hehl. Denken wir nicht gleich an stumpfsinnige, kriegerische Handlungen. Könnte es nicht mit Methoden geschehen, die denen einer Sekte ähnlich sind? Wie wir wissen, schaffen es irdische Sekten doch auch, mit einem psychologisch ausgefeilten Mix aus Zuckerbrot und Peitsche intelligente Menschen und deren Vermögen zu vereinnahmen.

    Viele namhafte Autoren sprechen häppchenweise das aus, was naheliegend ist: Demnach erkennt man in den biblischen Schriften mehr und mehr harte Fakten rund um Macht und besitznahme und um fragwürdige und eindeutige Hochtechnologie. beschreiben wir die biblischen Protagonisten mit nur einem Satz, und wir verstehen die mögliche Furcht des Vatikans vor der Rückkehr desjenigen, der sich technologisch weit fortgeschritten als Gott ausgab und der das Wirtschaftsgut „Planet Erde“ im Visier zu haben scheint:

    Ausgehend von der väterlichen Figur (Abraham) folgten die klassischen Erziehungselemente des Führens (mittels Mose), des bestrafens (seitens Elias) und des Vergütens (über Jesus). Das ist programmatisch. bezeichnender Weise sind die genannten Protagonisten die einzigen Figuren, die laut biblischer Texte den direkten visuellen Kontakt mit dem Chef (Gott) hatten.

    Selbst im Sinne des religiösen Glaubens sind die zentralen Gestalten zweifelsfrei außerirdisch. Möglicher Weise sind wir einer beabsichtigten gewaltlosen Vereinnahmung in bester Sektenmanier aufgesessen (das Motiv läge auf der Hand; siehe Aussage Hawking). Dann würden betörende paradiesische Zustände und unendliche Güte, Fürsorge und Liebe mit unbedingter Folgsamkeit und Anerkennung des Führungsanspruches einhergehen.

    Alles Hirngespinste? Wie sieht die Realität aus? Statistisch gesehen hat die Gottesmannschaft bereits 50 % der Erdbevölkerung indoktriniert. Und noch einmal: im Universum laufen die Uhren von bezugssystem zu bezugssystem anders. Da lohnt es sich, für ein Wirtschaftsgut wie unseren Planeten eine willfährige Schafherde zu formen und mit Controllingmaßnahmen nachzusteuern. Was für uns 2000 bis 4000 Jahre sind, könnten für einen außerhalb der Erde agierenden investor 20 bis 40 Jahre sein.

    betrachten wir nur beispielhaft die „Sektenformel“, die man dem Menschen für das tägliche Gebet an die Hand gab:

    „…Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden. Unser nötiges brot gib uns heute; und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben; und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem bösen.“ (Matthäus 6,9 ff.)

    Wir kennen die Situation: Ein Kind möchte etwas haben. Oft reagieren wir mit der Frage: „Wie heißt das Zauberwort?“ Prinzipiell ist dieses Verhalten nicht unbedingt verwerflich. Wenn ein Kind sein bedürfnis vorträgt, ist die Hervorkehrung des Abhängigkeitsverhältnisses sicherlich ein legitimes Mittel, um hierüber respektvolles und höfliches Verhalten zu lehren. Es gibt aber auch herrschsüchtige Autoritäten, die das bedürfnis des Kindes ausnutzen, um darüber ihr eigenes bedürfnis nach sozialer (höherer) Wertschätzung zu befriedigen.

    Schauen wir das „Vaterunser“ genau an. Der „liebe Gott“ macht die Erfüllung eines Grundbedürfnisses des Menschen von seiner Anerkennung abhängig. Wie ist das erzieherische Verhalten im speziellen Fall des gelehrten Vaterunsers zu sehen? Erkennen wir einen Machtmissbrauch, um eine fragwürdige Ausdauer und Energie von dem Menschenvolk zu verlangen? Wie steht es um die wahren Absichten der Autoritätsperson, wenn diese das (eingeredete) Abhängigkeitsverhältnis ausnutzt, um sich vor der Vergabe des täglichen brotes in die höchste Stufe aller Eitelkeiten erheben zu lassen? Das gottgegebene Vaterunser lässt keine Fragen offen. Einwandfrei sollen wir vor der gnädigen Vergabe des täglichen brotes Gott gebetsmühlenartig die Funktion des geheiligten Führers zuschreiben (…geheiligt werde dein Name…dein Wille geschehe…auch auf Erden…). Das sind diktatorische Ambitionen.

    „Meine Güte“, wird der eine oder andere Leser sagen, „das sind doch alles verstaubte Mythen. Die Kirche ist im Großen und Ganzen modern geworden. Und weil sie schlau ist, bringt sie sich als ausgleichender Pol in unsere globalisierte und vernetzte Welt ein. Soll sie doch. Es tut ja auch ganz gut, neben allen immer verzwickter werdenden wirtschaftlichen und kulturellen Unsicherheiten und Ungerechtigkeiten einen Vertreter für die Menschlichkeit zu haben. Und überhaupt: ist die Kirche heutzutage nicht eher eine zeitgemäße soziale Einrichtung, der man die Sagen und Dichtungen des Alten Testaments augenzwinkernd als schaurig-ehrfurchtgebietende mythologische Grundlage zugesteht? Wenn denn in den Gottesdiensten auf die Geschichten des Alten Testaments bezug genommen wird, dann gilt das doch sicherlich nur symbolisch und nicht so wirklich ernsthaft. Und selbst Jesus! Der ist zwar chic, aber jetzt mal ehrlich: Gehört der nicht auch irgendwie in die „Da war mal was, aber so recht glaubt doch niemand an die Wiederkehr“-Kategorie?“ Die Kirche der Moderne hat wie jede gut aufgestellte Organisation ihre eigene Unternehmensphilosophie. Dafür ist die Jesusgeschichte ebenso gut wie die Erzählungen im Alten Testament. Da sollte sie aber auch bleiben. Käme er wirklich zurück, so würde er doch eigentlich eher stören. Wer sollte ihm auch glauben?“

    ist das so? Maßgebliche Kreise des Klerus scheinen durchaus auf ballhöhe mit Hawking zu sein. Und Hawking hat das ausgesprochen, was glaubhaft herauskommt, wenn man die Handlungen Gottes unter dem Dach verschiedener Fachgebiete interpretiert: Eine Weltwirtschaft der dritten Art.

  • Ja, alles höchst spekulativ. Wenn die bedingungen im All irgendwo so sind, dass sich dort intelligentes Leben entwickeln konnte (oder in Zukunft entwickeln kann), dann ist die Entfernung dorthin höchstwahrscheinlich unüberbrückbar weit.

    Hinzu kommt die Problematik des Zeitfensters für das Existieren einer Hochkultur, die so etwas leisten könnte. Schauen Sie sich beispielsweise die "Erdlinge" an: Vor tausend Jahren wussten sie nicht einmal, dass sie auf einer Kugel leben, und in tausend Jahren haben sie ihren Planeten vermutlich längst in die Luft gesprengt oder sonst wie bis zur Unbewohnbarkeit zerstört.

    Vor diesem Hintergrund ist es also unwahrscheinlich, dass das zeitlich gerade passt.

    Sollte allerdings trotzdem irgendwann einmal alles passen, dann spricht alles dafür, dass sie technologisch weiter sind als wir, und vermutlich nicht nur zum Sightseeing kommen.

    Dann werden wir uns natürlich wehren, aber das haben die indianer Nordamerikas auch getan (Ausgang bekannt). Und stellen Sie sich einmal den Kampf zweier Armeen auf der Erde vor: Die eine mit dem bewaffnungsstand des 2. Weltkrieges, die andere mit Waffen aktueller Technik. Und da sind nur 60 Jahre dazwischen!

  • Und was suchen wir Erdenbewohner im All? Vielleicht nicht einen Planeten, den man besiedeln kann?

  • "Könnte" - was aber nicht beweist, dass Aliens wie Menschen sind.
    :)
    Aber da die Menschen ein kriegerisches Volk ist, werden sie sich sicher mit aller Macht gegen eine invasion von Aliens wehren.
    :)

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