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Riskanter Weltraumeinsatz Robinsons Weltraum-Abenteuer erfolgreich

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Die US-Raumfähre Discovery im All. Foto: Nasa

Die US-Raumfähre Discovery im All. Foto: Nasa

Unsicheres Rettungsboot

Der eigenen Shuttle-Flotte traut die Nasa inzwischen keinen Flug ins All mehr zu, wie das vor wenigen Tagen verhängte Startverbot zeigt. Doch selbst wenn die Verantwortlichen dieses Verbot ignorierten, blieben ihnen nur die „Atlantis“ als Rettungsschiff.

Denn das zweite verbliebene Shuttle, die „Endeavour“, wird derzeit generalüberholt. Sollte die Atlantis während eines möglichen Rettungsflugs Schaden nehmen, hätte die Nasa kein Rettungsboot mehr zur Verfügung.

Bleiben die Russen. Sie verfügen mit der Sojus über ein robustes Raumfahrzeug. Doch die Raumfahrtagentur Roskosmos hat bereits abgewunken. Für die raue Landung der Sojus-Kapseln – sie gehen am Fallschirm über der Steppe nieder – brauche jeder Kosmonaut einen individuell für ihn gefertigten Spezialsitz. Solche Sessel gebe es für die Discovery-Crew nicht.

Selbst wenn die Nasa bereit wäre, das Risiko einer harten Landung einzugehen, bleibt das erwähnte Platzproblem: Für die Rettung der Astronauten wären drei Sojus-Starts erforderlich. Und ob die innerhalb eines Monats – so lange reichen die Wasser- und Sauerstoff-Vorräte an Bord der ISS – zu bewältigen wären, ist fraglich.

Angesichts solcher Optionen war Steve Robinson zum Erfolg verdammt. Ihn dürfte wohl niemand um seine Aufgabe beneidet haben.

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