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Roboter Jedibot kämpft mit dem Lichtschwert

Auf die Spuren der Star-Wars-Saga haben sich Studenten der Universität Stanford begeben. Ihr Roboter Jedibot stellt sich zum Kampf mit dem Lichtschwert.
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Szene aus George Lucas'

Szene aus George Lucas' "Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger": Mit dem Lichtschwert die Galaxis retten - das sollen künftig auch Roboter erledigen können.

(Foto: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH)

Stanford Studenten der Universität im kalifornischen Stanford haben einem Roboter den Schwertkampf beigebracht: Der Roboter, den die Studenten Jedibot genannt haben, kämpft mit einem aus Kunststoffschaum gefertigten, farbigen "Lichtschwert" gegen einen ebenso bewaffneten Menschen. Auf den Namen kamen die Studenten, weil in der Star-Wars-Reihe sowohl Schwerter als auch Roboter vorkommen

Der Roboter ist eigentlich nur ein künstlicher Arm des deutschen Herstellers Kuka. Zur Wahrnehmung hat er eine Kinect, das von Microsoft entwickelte System zur Bewegungssteuerung für die Spielekonsole Xbox 360. Damit erkennt der Roboter die Schwerter. Das Schwert des Gegners ist grün, damit es sich vom Hintergrund abhebt, in dem nichts anderes mit dieser Farbe vorkommt.

Mit Hilfe der Kinect erkennt der Jedibot die Position des gegnerischen Schwerts. Er verfügt über zwei Modi: Angriff und Verteidigung. Bei Letzterem verfolgt der Roboter das grüne gegnerische Schwert und errechnet dessen Position in Relation zu seinem eigenen. Das hält er dann so, dass er einen möglichen Angriff abwehren kann.

Der Offensivmodus besteht aus einer Reihe von programmierten Angriffsbewegungen, die der Roboter in beliebiger Reihenfolge ausführt. Trifft das Schwert des Roboters das des Gegners, zieht er das Schwert zurück und führt einen neuen Angriff aus. Der Jedibot kann etwa alle zwei bis drei Sekunden einen Angriff mit seinem Gummischwert durchführen.

Der Jedibot ist im Rahmen des Kurses Experimental Robotics entstanden. In dem Kurs können Studenten die Algorithmen praktisch anwenden, die sie im vorherigen Seminar gelernt haben, erklärt Oussama Khatib, Leiter des Artificial Intelligence Laboratory der Stanford-Universität. Andere Roboter, die in dem dreieinhalbwöchigen Kurs entwickelt wurden, können Golf spielen oder einen Hamburger auf dem Grill zubereiten. Nach dem Grillen garniert der Roboter den Burger sogar mit Ketchup.

  • Werner Pluta
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