Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rüstungselektronik-Sparte Hightech aus der Airbus-Rüstungsschmiede

Airbus trennt sich von seiner Rüstungselektronik-Sparte. Die Hightech-Schmiede des Flugzeugbauers hat sich in der Vergangenheit vor allem durch exzellente Radarsysteme weltweit einen Namen gemacht.
24.03.2016 - 12:04 Uhr
Auch im europäischen Mehrzweckkampfflugzeug fliegt Radartechnik aus Ulm mit. Quelle: AFP
Eurofighter Typhoon

Auch im europäischen Mehrzweckkampfflugzeug fliegt Radartechnik aus Ulm mit.

(Foto: AFP)

Berlin Geplant war der Deal schon lange, vergangene Woche meldete Airbus schließlich Vollzug: Der Konzern trennt sich von seiner Rüstungselektronik-Sparte, der Teilbereich wird für 1,1 Milliarden Euro an KKR verkauft. Der Finanzinvestor erwirbt damit einen der weltweit führenden Anbieter von Sicherheitstechnik. Hergestellt werden etwa Schutzsysteme für Flugzeuge, militärische Sensoren, Geräte für die elektronische Kampfführung sowie Radaranlagen.

Bislang firmierte die Rüstungselektronik unter dem Dach von Airbus Defence and Space, das 2014 durch den Zusammenschluss der damaligen EADS-Teilbereiche Cassidian, Airbus Military und Astrium entstand. Hauptsitz ist Ulm, wo rund 3000 der weltweit 4000 Mitarbeiter der Sparte arbeiten. Neben Sicherheitselektronik für Flugzeuge und Fahrzeuge werden hier vor allem Radarsysteme entwickelt, die zum Besten gehören, was weltweit derzeit auf dem Markt ist.

Wie die Luftfahrt aufrüstet
Militärtransporter von Airbus
1 von 13

Während das zivile Testprogramm von Airbus derzeit ohne Probleme abzulaufen scheint, wird der militärische Teil des Luft- und Raumfahrtkonzerns kritisch beäugt. Der als Pannenflieger verschrieene A400M stürzte im Mai im spanischen Sevilla ab, nachdem Software das Hochfahren von drei der vier Triebwerke verhindert hatte. Vier Testpiloten starben, zwei weitere konnten sich aus der Maschine retten und wurden schwer verletzt.

(Foto: ap)
Schauflug des Crashfliegers
2 von 13

Auch wegen des Absturz' kommt dem A400M in Le Bourget besonders viel Aufmerksamkeit zu. Täglich dreht der Jumbo seine Schaurunden über dem Messegelände, hier gefolgt von einem französischen Patrouillenjet. Der Flugzeugbauer Airbus will wohl sein Vertrauen in die Maschinen demonstrieren.

(Foto: AFP)
Platz für drei Panzer
3 von 13

Entgegen der negativen Schlagzeilen sieht Airbus für seinen Militärtransporter eine „glänzende Zukunft“. Der Laderaum bietet Platz für 116 Soldaten oder einen mittleren Transporthubschrauber oder drei Transportpanzer. 174 Maschinen sind bisher bestellt, zu den Käuferstaaten gehören neben Deutschland auch Frankreich und Großbritannien. Bei der weiteren Käufersuche schielt der Flugzeugbauer vor allem Richtung USA.

(Foto: AFP)
Militärhubschrauber von Boeing
4 von 13

Die USA gelten als größter Abnehmer für den Airbus A400M und auch grundsätzlich für Militärmaschinen. So präsentieren Soldaten der US-Armee den Boeing-Helikopter AH-64D Apache Longbow bei der französischen Luftfahrtmesse.

(Foto: ap)
Airbus NH90
5 von 13

Auch der Airbus-Helikopter NH90 hat schon durch Pannen von sich reden gemacht. Medienberichten zufolge hat etwa die deutsche Bundeswehr fünf Fälle von Triebwerk-Problemen mit dem Transporthelikopter gemeldet. Im Bild stehen Soldaten den französischen Militärs neben der Maschine.

(Foto: AFP)
Rafale
6 von 13

Das Rüstungsunternehmen Dassault präsentiert bei der Luftfahrtmesse das zweistrahlige Kampfflugzeug Rafale. Regelmäßig hebt die Maschine auch zu Demonstrationsflügen über dem Messegelände ab.

(Foto: ap)
Ein Klassiker
7 von 13

Der Kampfjet aus dem Hause Dassault ist bereits seit 1997 in Serienproduktion. Der französische Präsident Francois Hollande posierte bei seinem Eröffnungsrundgang über die Messe vor der Maschine.

(Foto: dpa)

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Rüstungselektronik-Sparte - Hightech aus der Airbus-Rüstungsschmiede
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%