Russlands „Sputnik V“ „Photoshop oder würfeln“? – Westliche Forscher vermuten Betrug bei Corona-Impfstoff
Internationale Wissenschaftler werfen Moskau wegen „merkwürdiger Zahlen“ Betrug in ihrer Impfstoffstudie vor.
Berlin Während Russlands Staatsfonds Foreign Direct Investment Fund (RDIF) am Freitag den Verkauf weiterer 50 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs „Sputnik V“ bekannt gegeben hat, kommen jetzt massive Zweifel an der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des Moskauer Vakzins. Eine Gruppe prominenter internationaler Wissenschaftler aus mehreren Ländern hat einen Manipulationsverdacht in einem Brief an das medizinische Fachblatt „The Lancet“ geäußert.
In ihrem Schreiben machen sie auf drastische Unregelmäßigkeiten aufmerksam: Sie nennen Bedenken über scheinbar identische Antikörperspiegel bei einigen der wenigen Studienteilnehmer, die freiwillig im Frühstadium mit dem experimentellen Impfstoff „Sputnik V“ geimpft wurden. Sie stellten auch andere Probleme mit den statistischen Verteilungsmustern der Ergebnisse in der Studie fest.
Russland hatte am 11. August weltweit als erstes Land ein Vakzin gegen Covid-19 zugelassen – allerdings ohne die wichtige dritten Testphase abzuwarten. Die Ergebnisse der „Sputnik V“-Anwendung an nur 76 Russen wurde kürzlich in „The Lancet“ publiziert.
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