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Schneller schlau Auch Spinnen kennen den Veggieday

Wer sagt denn, dass sich Spinnen nur von Fleisch ernähren? Auch bei den Achtbeinern steht manchmal Grünzeug auf dem Speiseplan. Bei der „Jagd“ auf Pflanzen hilft ihnen mitunter ihr räuberischer Instinkt.
15.03.2016 - 15:45 Uhr
Spinnen stellen nicht nur tierischer Beute nach. Auch pflanzliche Kost steht auf dem Speisezettel mancher Arten. Quelle: dpa
Spinnennetz

Spinnen stellen nicht nur tierischer Beute nach. Auch pflanzliche Kost steht auf dem Speisezettel mancher Arten.

(Foto: dpa)

Wir kennen Spinnen vor allem als effektive Jäger, die in ihren oft kunstvoll gewebten Netzen geduldig auf Beute lauern. Hat sich ein unvorsichtiges Insekt in der Todesfalle verfangen, eilt die Baumeisterin rasch hinzu, um ihr Opfer entweder gleich zu verspeisen oder für späteren Verzehr erst einmal einzuwickeln.

Dass für die Achtbeiner neben Fleisch auch öfter mal Gemüse auf dem Speisezettel steht, ist dagegen weniger bekannt. Dabei ist diese Art der Ernährung im Spinnenreich gar nicht so selten, wie Forscher um Martin Nyffeler von der Universität Basel herausgefunden haben.

Reine Vegetarier gibt es im Spinnenreich zwar nicht, selbst die tropische Springspinne Bagheera kiplingi, die sich nahezu ausschließlich von Pflanzen ernährt, gönnt sich hin und wieder ein paar Ameisenlarven. Doch die Gruppe der Teilzeit-Vegetarier unter den Achtbeinern ist erstaunlich groß: Nach Auswertung entsprechender Berichte konnten die Forscher mehr als 60 Spinnenarten identifizieren, die sich hin und wieder an Grünzeug laben.

Auf dem Speisezettel steht dabei so ziemlich alles, was aus dem Boden sprießt: Bäume, Blumen, Gräser, Farne. Und auch bei der Auswahl der Pflanzenteile sind die Tiere nicht allzu wählerisch: Blätter und Samen werden ebenso gern verzehrt wie Pollen, Nektar oder Pflanzensaft. Selbst Pilzsporen verschmähten die Tiere bei entsprechenden Laborversuchen nicht.

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