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Schneller schlau So jagen Schlangen Fledermäuse im Flug

Vor dem tödlichen Angriff dieser Schlange sind selbst Flugkünstler wie Fledermäuse nicht sicher: Kubanische Schlankboas gehen gemeinsam auf die Jagd und haben dabei eine ganz besondere Technik entwickelt.
24.05.2017 - 14:00 Uhr
Die Riesenschlange kann Fledermäuse im Flug fangen. (Foto: Vladimir Dinets)
Kubanische Schlankboa

Die Riesenschlange kann Fledermäuse im Flug fangen. (Foto: Vladimir Dinets)

Viele Höhlen auf Kuba werden von großen Fledermaus-Kolonien bevölkert. Die Flattertiere verschlafen dort den Tag, um gegen Abend die Höhle zu verlassen und die Nacht über nach Beute zu jagen. Gegen Morgen kehren sie dann an ihren Schlafplatz zurück.

Für manche der Fledertiere endet der Ausflug allerdings tödlich: Am Höhleneingang wartet auf sie ein Fressfeind, der eine ganz besondere Jagdtechnik entwickelt hat, um seine fliegende Beute zu erlegen. Ein Forscherteam um Vladimir Dinets von der University of Tennessee hat das Verhalten dieser effektiven Jäger genauer untersucht.

Im Land der fliegenden Frösche
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Dank seiner ausgeprägten Häute zwischen den Fingern, den Zehen und an den Armen kann dieser Frosch bis zu 15 Meter weit von Baumkrone zu Baumkrone segeln. Dieser Fähigkeit verdankt er auch seinen Namen: Helenas fliegender Frosch (Rhacophorus helenae).

Bild: WWF

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Einen Schönheitswettbewerb wird die in Vietnam entdeckte Blattnasenfledermaus mit ihrer Blumenkohl-Nase wohl nicht gewinnen. Doch das Organ hilft ihr beim Navigieren durch Echolot.

Bild: WWF

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Eine Zorro-Maske scheint diese in Thailand entdeckte Wasserschlange zu tragen.

Bild: WWF

WWF neue Arten
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Dieses Riesen-Flughörnchen mit seinem markanten rot-weißem Fell wurde auf einem Buschfleischmarkt in Laos entdeckt.

(Foto: WWF)
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Die Riesenkrabbenspinne ohne Augen entdeckten Forscher in einer Höhle in Laos. Zur Rückbildung der Sehorgane kam es, weil die Spinnen komplett im Dunkeln leben.

Bild: WWF

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Diesen bislang unbekannten Vertreter der Schneidervögel entdeckten Forscher in Kambodscha. Insgesamt listet der WWF-Report "Mysterious Mekong" mehr als 360 neue Tier- und Pflanzenarten auf, die von Mitte 2012 bis Mitte 2013 erstmals beschrieben wurden.
Bild: WWF

Die Rede ist von der Kubanische Schlankboa (Epicrates angulifer), der größten Schlange des Inselstaats. Das bis zu vier Meter große Reptil verbringt den Tag ebenfalls gern in Höhlen und stellt nachts vor allem Ratten und anderen Kleinsäugern nach. Einige Schlangenpopulationen haben sich aber auch auf die Jagd nach Fledermäusen spezialisiert.

Dazu lässt sich die Schlange im Bereich des Höhleneingangs kopfüber von der Decke hängen und wartet auf den Ausflug oder die Rückkehr der Fledermäuse, um sich eines der vorüberfliegenden Tiere blitzschnell aus der Luft zu schnappen. Die Beute wird dann erwürgt und in einem Stück heruntergeschlungen.

Eine Wand aus Schlangen
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