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Schneller schlau Warum sollte James Bond auf Martinis besser verzichten?

Was Agenten so trinken - Schneller schlau entführt Sie in die Welt des Wissenswerten.
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Geheimagent mit der Lizenz zum Trinken: Sean Connery als James Bond im Film

Geheimagent mit der Lizenz zum Trinken: Sean Connery als James Bond im Film "Sag niemals nie".

(Foto: picture-alliance)

Geschüttelt, nicht gerührt – wenn es um seine Martinis geht, hat James Bond sehr klare Vorstellungen. Die berühmte Anweisung an den Barkeeper findet sich schon im ersten der insgesamt 12 Bond-Romane des britischen Schriftstellers Ian Fleming (1908-1964). Doch Bonds Vorliebe für alkoholische Getränke hat auch ihre Schattenseiten, wie Forscher in der Weihnachtsausgabe des Fachblatts „British Medical Journal“ („BMJ“) berichten.

Der Geheimagent trinke regelmäßig zu viel Alkohol und müsse deshalb mit massiven Gesundheitsproblemen rechnen, so ihr Fazit. Unter anderem könne sein Ruf als Frauenheld leiden, denn durch den ungehemmten Alkoholkonsum bestehe ein hohes Risiko für Potenzprobleme.

Für ihre Untersuchung hatten sich die Wissenschaftler der Universität Nottingham durch sämtliche Bond-Romane gelesen und dabei die Drinks des Agenten gezählt. Das Ergebnis war ernüchternd:  War Bond nicht gerade gefangen oder im Krankenhaus, so nahm der Meisterspion im Schnitt über 900 Milliliter reinen Alkohol pro Woche zu sich. Das entspricht fünf 0,5-Liter-Flaschen Bier am Tag – viermal soviel Alkohol, wie die britischen Gesundheitsbehörden als Obergrenze empfehlen.

Die Forscher sehen Bonds Gesundheit dadurch massiv gefährdet. „Sein Risiko, an einer sexuellen Funktionsstörung zu leiden, ist groß. Das könnte seine ständigen Frauengeschichten wesentlich beeinträchtigen“, schreiben sie. Außerdem sei 007 stark gefährdet, an Leberzirrhose, Bluthochdruck oder Depressionen zu erkranken. Auch sein Krebsrisiko sei erhöht.

Trotz seines liederlichen Lebenswandels erfreut sich Bond in den Romanen allerdings bester Gesundheit. Selbst nach einem Trinkgelage könne er immer noch sehr komplizierte Aufgaben meistern und sei äußerst vital, schreiben die britischen Forscher. Sie schlussfolgern: „Das ist wahrscheinlich reine Erfindung.“

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