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Silent Air Taxi MTU beteiligt sich an Aachener Elektroflugzeug-Entwickler e.SAT

Die Aachener Forscher wollen ihr Silent Air Taxi bis 2024 in Betrieb nehmen. Nun erhalten sie frisches Geld vom Triebwerkshersteller MTU.
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Das Flugtaxi soll eine Reichweite von 500 Kilometern haben und sehr leise sein. Quelle: dpa
Silent Air Taxi

Das Flugtaxi soll eine Reichweite von 500 Kilometern haben und sehr leise sein.

(Foto: dpa)

München Der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines beteiligt sich an dem Aachener Flugtaxi-Entwickler e.SAT. MTU übernehme für zehn Millionen Euro Firmenanteile und beteilige sich an Entwicklung und Bau eines elektro-hybriden Flugzeugantriebs, teilte der Konzern mit.

Die Aachener Forscher wollen bis 2024 ihr elektrohybrides Kleinflugzeug Silent Air Taxi in Betrieb nehmen. Die RWTH und die Fachhochschule Aachen stellten am vergangenen Dienstag auf dem Flugplatz Merzbrück ein Modell des fünfsitzigen Flugzeugs vor.

Es soll bis zu 1000 Kilometer bei einer Reisegeschwindigkeit von über 300 Stundenkilometern fliegen können. Das Flugzeug könne unter anderem eine Entlastung für den Zubringer- oder Intercity-Verkehr sein.

Das Flugzeug benötige eine Start- und Landebahn von maximal 400 Metern Länge und könne so fast jeden deutschen Flughafen und -platz anfliegen. Es sei dazu so leise, dass es im Abstand von 100 Metern nicht mehr zu hören sei. Der Jungfernflug ist den Angaben nach für 2022 vorgesehen, die Musterzulassung werde 2024 angestrebt.

Weltweit arbeiten mehrere Unternehmen an der Entwicklung von Kleinflugzeugen mit Elektroantrieb, die als Taxis eingesetzt werden sollen, darunter die Start-ups Lilium und Volocopter. In den Markt drängen auch Konzerne wie Airbus und Boeing.

Mehr: Die Anbieter von Passagierdrohnen einen zwei Ziele: der elektrische Antrieb und der schnelle Transport vorbei an Staus. Doch die Konzepte sind unterschiedlich.

  • rtr
  • dpa
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